1. Vorstellungsrunde mit einer "roten" Nase

    Lockerer und vergnügter Neujahrsempfang mit neuem Pastor / Pastor Kalkbusch erhält Orden

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    SACHSENHAGEN (gi). Das Gemeindehaus platzte aus allen Nähten, kein Wunder. Kirchenvorstand und Pastor Norbert Kubba luden zum Neujahrsempfang ein. "Ich bin ein echter Tapsi, die musst mir helfen", sagte Kubba zu Altpastor Josef Kalkusch. Denn der hatte den Familienabend vor 25 Jahren "erfunden". Kalkusch bekam einen Orden von Kubba überreicht, mit dem er gar nicht gerechnet hatte. Tradition ist es beim Neujahrsempfang, dass die Bürgermeister aus Sachsenhagen und Auhagen sowie der Samtgemeindebürgermeister kurze Grußworte sprechen. "Wer schaffen will, muss fröhlich sein, für Optimismus gibt es keinen Ersatz", sagte Kurt Blume aus Auhagen. Blume wies auf ein neues Baugebiet hin, die Gemeinde habe 10.000 Quadratmeter als Eigentum und verhandele mit der Klosterkammer um weiteres Bauland. Ralf Hantke freute sich, als Stadtbürgermeister den Stadtpastor zu seinem ersten Neujahrsempfang begrüßen zu dürfen. Hantke hofft, dass es mit zwei Pastoren in zwei Jahren nicht so weiter gehe. Stellvertretend für alle Ehrenamtlichen zeichnete Hantke die Vorsitzende der Landfrauen Sachsenhagen, Hannelore Minnwegen als Ehrenamtliche des Jahres aus. Die Landfrauen würden viele Veranstaltungen organisieren, sie hätten auch die Blumenpflanzaktion ins Leben gerufen. Die neue DRK-Rettungswache sei ein gelungenes Objekt. Letzter in der Reihe der Gastredner ist wie immer der Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier. Er trägt es mit großem Humor, dass er zwischen Hunger und Bockwurst seine Worte sprechen darf. Natürlich kommt Wedemeier immer gern in die Stadt zum Empfang der Kirche. Dann ließen sich die Gäste Bockwurst und Kartoffelsalat schmecken. Danach rief der Pastor die Anwesenden einzeln auf zur großen Vorstellungsrunde. Jeder bekam von Kubba einen kleinen roten Ball, wer wollte setzte ihn auf seine Nase oder stecke ihn an einen Finger. Die Runde war bestens drauf, alte Neujahrshasen und neue Gesichter ergänzten sich ausgezeichnet. Musik gab es ebenfalls zu hören, zuständig dafür waren Ursula Wienhold-Ostrowski und Katrin Hantke. Kubba nahm die Gelegenheit gleich wahr und zeichnete die Organistin und Chorleiterin aus, sie ist seit 30 Jahren in der Kirche mit Musikern und Chor dabei. Foto: gi

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