1. Ohne Nachwuchs ist der Brandschutz nicht gesichert

    Abwärtstrend der Aktiven geht trotz Attraktivitätssteigerung weiter

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    AHE (ste). Ortsbrandmeister Reinhard Möller spricht das aus, was viele anderen kleine Ortswehren auch quält: "Ohne Zuwachs im aktiven Bereich sind ein Ausbildungsbetrieb und auch der Feuerschutz für die Menschen von Kohlenstädt, Ahe und der Neelhofsiedlung nicht mehr in vollem Umfang gewährleistet!" Dabei, so Möller, sei die Attraktivität der Wehr durch die Einbindung in den SEKA-Zug gestiegen: "In der Zugausbildung lernen wir den Umgang mit Gerätschaften, die wir als Wehr mit Grundausstattung gar nicht haben!" Ahe hat noch 14 Aktive, 22 würden für eine Wehr mit Grundausstattung gebraucht. Übrigens: Die Alternative zu Freiwilligen Feuerwehren ist im Niedersächsischen Brandschutzgesetz im Paragrafen 15 auch geregelt. Wenn in einer Gemeinde der Brandschutz nicht durch eine Freiwillige Feuerwehr sichergestellt ist, so kann eine Pflichtfeuerwehr aufgestellt werden. Dazu können dann Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde herangezogen werden, die zwischen 18 und 55 Jahre alt sind. Soweit soll es in Ahe allerdings nicht kommen. Deshalb bat Möller noch einmal eindringlich darum, aktiv Werbung für den Dienst in der Wehr zu machen. Wie spannend dieser Dienst sein kann, das zeigten nicht nur die Einsätze der Wehr, immerhin neun, sondern auch die spektakuläre Übung mit der Wehr aus Engern, als ein Pkw einen Zusammenstoß mit der Eurobahn hatte. Nach den kritischen Worten ging Möller über zu den angenehmen Dingen einer Jahreshauptversammlung. Er beförderte Alexandra König zu Oberfeuerwehrfrau, Stefan Wolff wurde zum Ersten Hauptlöschmeister befördert. Fleißigster Feuerwehrmann war wieder einmal Jörg Plenert, der zugleich auch für 25 aktive Jahre geehrt wurde.Foto: ste

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