1. Kulturkirche sucht Sänger für Projektchor

    Oratorium "Anne! – Damit wir klug werden" erklingt / Proben ab dem 19. Februar / 40-köpfiger Chor wird gesucht

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    RODENBERG (jl). Ein 40-köpfiger Chor, der das Brass-Oratorium zum Gedenken an Anne Frank in der St. Jacobi-Kirche begleitet: Das ist das neueste Projekt der hiesigen Kulturkirche. Nur die Sänger, die ab dem 19. Februar wöchentlich proben, fehlen den Initiatoren noch. Aber von vorne. Das Oratorium "Anne! - Damit wir klug werden" für Blechbläser, Sprecher und Sänger erzählt die Leidensgeschichte von Anne Frank, dem jüdisch-deutschen Mädchen, das mit seiner Familie in die Niederlade auswanderte und sich versteckte, um der nationalsozialistischen Verfolgung zu entgehen, letztlich aber verraten wurde und kurz vor Kriegsende in Bergen-Belsen starb. Die Textzusammenstellung von Marita Gramm verknüpft Original-Auszüge aus Anne Franks Tagebuch mit Zeitzeugenberichten. Die musikalische Komposition stammt aus der Feder von Reinhard Gramm, geschrieben für die Blechbläser "b-team Itzehoe" samt Vokalbegleitung. Seit 2015 tourt das Ensemble mit der Aufführung durch ganz Deutschland, unterstützt wird es jeweils von Projektchören. Die "Kulturkirche" konnte die Künstler - vielmehr einen Teil von ihnen - für einen Auftritt am 4. November (17 Uhr) in dem Rodenberger Gotteshaus gewinnen. Denn aus Platzgründen wird das "b-team" nur mit 20 Bläsern anreisen. "Wir wollen keinen Mainstream, wir wollen etwas in die Kirche bringen, wovon wir glauben, dass es Rodenberg gut tut zu hören und zu sehen", erklärt Pastor Ralf Janßen die Ambition seines Teams. Mit Moritz Temme hat es auch schon eine musikalische Leitung für das Projekt gefunden. Der angehende Atem-, Sprech- und Stimmlehrer, der an der CJD-Schule Schlaffhorst-Andersen studiert, ist Gesprächspädagoge und ausgebildeter Chorleiter. Fehlen nur noch die rund 40 Stimmen, die er dirigieren kann. Auf den Notenblättern stehen deutschsprachige und mitunter sehr emotionsgeladene berührende Stücke wie beispielweise der Choral zum 69. Psalm. "Voraussetzungen gibt es keine, jeder kann mitmachen", betont Lars Pasucha, der selbst mitsingen wird. Geprobt wird immer montags von 19 bis 21.30 Uhr im Gemeindehaus an der Grover Straße. Zwei Wochen vor dem Auftritt, vom 19. bis 21. Oktober, ist zudem ein intensives Probenwochenede im Naturfreundehaus Lauenstein (Landkreis Hameln-Pyrmont) geplant. Der stimmgewaltige Startschuss fällt am Montag, 19. Februar, mit weiteren Informationen. Interessierte können einfach vorbeischauen und mitmachen oder sich vorher bei Pastor Janßen (Telefon 05723/7480755) anmelden. Foto: privat

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