HOHNHORST (jl). "Quadratisch, praktisch, gut fortzuführen": Mit diesen Worten hat Bürgermeister Cord Lattwesen die leicht abgespeckte Planungsvariante für das Dorfgemeinschaftshaus Rehren im Rat der Gemeinde Hohnhorst kommentiert. Eine sichere Sache ist das "Haus der Gemeinsam-Zeiten" damit aber noch nicht. Die Realisierung steht und fällt mit der noch nicht genehmigten Förderung in Höhe von 500.000 Euro. "Wir haben nach einer langen Odyssee endlich einen Entwurf gefunden, der die Interessen der Arbeitsgemeinschaft Dorferneuerung genauso trifft wie den finanziellen Rahmen der Gemeinde", bewerte Lattwesen das Raumkonzept in der nun mehr fünften Version. Und die sieht dem Bürgermeister zufolge einen zweckmäßigen Anbau vor, der einer Tafel "Ritter Sport"-Schokolade ähnele. Auf 272 Quadratmeter stehen zwei Säle und diverse Räume wie die Küche zur Verfügung. Neu sind eine optionale Außentreppe zum Dachboden und die Rückkehr zum einfachen Pultdach, das zur Südseite abfällt. Für die Dorfgemeinschaft bekräftigte Ingrid Möller, dass sich diese weitestgehend mit dem Entwurf identifizieren könne. Zudem wiederholte sie den Wunsch, nachhaltig zu bauen. Die Holz-Variante sollen die Planer laut Gemeindedirektor Mike Schmidt dem Massivbau gegenüberstellen. Detailfragen seien später zu klären. Viel wichtiger sei derzeit, dass es grünes Licht für die Fördersumme aus dem ZILE-Programm gibt. Das Problem: Die Mittel gibt der Bundeshaushalt frei und der muss erst noch aufgestellt werden - von einer Regierung in Berlin, die noch nicht steht. Einstimmig nahm der Rat den Vorentwurf zur Kenntnis. Auf Grundlage dessen wird weitergeplant, um im nächsten Schritt handfeste Zahlen darlegen zu können. Bisher basieren die Kostenangaben auf bloßen Schätzungen. Aktuell stehen sie bei 660.000 Euro. Foto: jl
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Ein Raumkonzept nach "Ritter Sport"
Dorfgemeinschaftshaus befürwortet
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