1. "Wir wollen Menschen zusammenbringen"

    Grünkohlessen ist Tradition in der Stadt / Wie immer Spenden für die "Aktion Kinderhilfe"/ 400 Gäste füllen den Saal

    Dieser Eintrag wird bereitsgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    BÜCKEBURG (wa). 60 Tische, 35 Kilogramm Speckwürfel, 50 Kilogramm Zwiebeln, 80 Kilogramm Bauchfleisch, 150 Kilogramm Kasseler, 250 Kilogramm Grünkohl und 600 Kohlwürste in 240 Schalen: Am vergangenen Freitag hatte das Bückeburger Bürgerbataillon traditionell am Jahresanfang zum Grünkohlessen in den Ratssaal geladen. 400 Gäste prosteten sich zu, während die Bückeburger Jäger mit Dirigent Sven Schnee auf der Bühne den Marsch - oder aber das Niedersachsenlied bliesen. "Tür zu, die Kartoffel werden kalt!" Das Team um Gastwirtin Jennifer Mohme-Xhata hatte derweil eifrig zu tun, die Schalen per Speisewagen an die Tische zu bringen. "Unser Verein steht traditionell für gelebte bürgerschaftliche Solidarität, auch wenn sich diese im 21. Jahrhundert selbstverständlich anders ausdrückt, als in den Anfängen des Bürgerbataillons", bemerkte Martin Brandt in seiner Rede als Stadtmajor. Er erinnerte an die "Aktion Kinderhilfe", die durch Spenden beim Grünkohlessen im abgelaufenen Jahr erneut 4.000 Euro einbrachte. Insgesamt acht Einrichtungen, Grundschulen und Kindergärten wurden mit dem Geld bedacht. Gemeinsam mit den Haussammlungen der Kriegsgräberfürsorge sowie dem Reinerlös der Tombola vom Stadtball "konnten wir unser gesellschaftliches Engagement mit beeindruckenden Geldbeträgen untermauern und damit unser soziales Profil stärken." Die Besuchergruppe aus Bückeburgs holländischer Partnergemeinde Zuidplas ließ den Beigeordneten Daan de Has auf dem Podium vor den Gästen sprechen. Er hatte auch ein Gastgeschenk für den Stadtmajor dabei: zwei große Schalen, handbemalt mit historischen Gebäuden der Gemeinde. Geselligkeit bedeute eben auch die Möglichkeit, sich auf diesem Wege besser kennenzulernen und etwas für das freundliche Miteinander in der Gesellschaft zu tun, hielt Brandt weiter fest. "Und genau das ist es, was wir vorhaben - wir wollen Menschen zusammenbringen." Foto: wa

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an