HASTE (jl). Der Mitgliederbestand im Eisenbahnchor Haste bildet seit Langem wieder eine Konstante. Drei Austritten standen im vergangenen Jahr drei Neuaufnahmen gegenüber, berichte der Vorsitzende Eike Loos im Bürgerhaus. Im laufenden Jahr habe es bereits einen weiteren Zugang gegeben, sodass die Sängerschaft derzeit 82 Mitglieder zählt. Davon ist genau die Hälfte stimmgewaltig aktiv. Der Altersdurchschnitt der Sänger liegt bei gut 70 Jahren. In seinem Parforceritt durch das zurückliegende Jahr ließ Loos die zahlreichen Aktivitäten Revue passieren: vom spielerisch weniger erfolgreichen Boule über das Mitwirken beim Jubiläumskonzert zum 125-jährigen Bestehen des Gemischten Chores Waltringhausen und die gute Beteiligung der Eisenbahnsänger beim Rottschießen bis zum "traditionell hervorragend verlaufenen" Weihnachtskonzert. Als Highlight stellte Loos die Lieferung eines Yamaha Stage Pianos im November heraus -"ein Instrument, das endlich leicht von einer Person zu transportieren ist". Die Idee stammt von Chorleiter Hansjürgen Lemme. Der verlieh seinerseits dem letzten Jahr das Prädikat "erfolgreich" und appellierte an seine Sänger: "Solange wir mit unseren Auftritten so großen Erfolg haben und vielen Menschen Freude bereiten, sollten wir unseren Fans zuliebe trotz des Altersdurchschnitts weiter aktiv bleiben"- getreu dem Motto "Heaven can wait" (zu Deutsch: Der Himmel kann warten), wie sich ein Ü70-Chor aus Hamburg nennt. Schließlich bildeten die Haster eine starke Chorgemeinschaft. Gemäß der Tradition prägten wieder zahlreiche Ehrungen und Dankesworte die launige Versammlung. Seit stolzen 65 Jahren halten Gerhard Springinsgut - der einzige Anwesende -, Fritz Baule und Karl Springinsgut dem Chor die Treue. Marie Bock und Helmut Obal sind seit 60 Jahren dabei, Klara Bremer und Werner Strüver seit 40 Jahren. Besondere Aufmerksamkeit samt leuchtendem und graviertem Glasobjekt wurde Gisela Meier für ihre 20-jährige Vorstandsarbeit zuteil. Einen Blumenstrauß als Dankeschön gab es für Chorleiter Lemme. An Schokolade durfte sich der Musikausschuss erfreuen, Mettwürste bekamen die Notenwarte sowie die Stühle- und Thekenmannschaft. Als nächstes steht das Benefizkonzert zugunsten der Tafel an, an dem auch die Haster mitwirken. Termin ist Sonntag, 18. Februar, in der Wandelhalle Bad Nenndorf. Im letzten Jahr konnten 2000 Euro gespendet werden. Foto: jl
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Auf die Haster Sänger kann der Himmel noch warten
Besondere Ehrung für Gisela Meier / Benefizkonzert für die Tafel am 18. Februar
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