1. Neuen Feuerwehrbedarfsplan im Einvernehmen umsetzen

    Uwe Gellrich ist seit 40 Jahren aktiv / Heinz Steege seit 70 Jahren Mitglied

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    NIENBRÜGGE (pp). Von 13 Alarmierungen, darunter zwei Großbränden, sowie vier technische Hilfeleistungen hat Ortsbrandmeister Wilhelm Sölter bei der Jahreshauptversammlung der Wehr Nienbrügge in der Gaststätte Gerland berichtet. Die zahlreichen Fehlalarme, die in früheren Jahren insbesondere durch die Meldeanlage im Alten- und Pflegeheim Kaschube verursacht wurden, sind auf drei zurückgegangen, seitdem derartige Alamierungen dem Verursacher von der Samtgemeinde in Rechnung gestellt werden. Die Zahl der Wehrmitglieder stieg während der Versammlung von 84 auf 85. "Die Gemeinschaft in Nienbrügge ist außergewöhnlich gut. Daher möchte auch ich der Wehr beitreten", kündigte Bürgermeister Ralf Hantke in seinem Grußwort an. Im aktiven Dienst stehen 21 Kameraden bereit. Nachdem der Feuerwehrbedarfsplan der Samtgemeinde Sachsenhagen letztes Jahr vorgelegt wurde, erarbeitet jetzt ein Arbeitskreis die umsetzbaren Maßnahmen. "Wir stehen dem Prozess offen gegenüber. Solange alles im Einvernehmen umgesetzt wird, trifft der Plan ja auf Wohlwollen", betonte Sölter. Zum 65 "Geburtstag" der Ortswehr wolllten die Nienbrügger die Kreiswettbewerbe ausrichten, da der Landesfeuerwehrverband derzeit an neuen Wettbewerben arbeitet, muss dieses Anliegen verschoben werden. "Wir feiern dann eben nächstes Jahr das 66-jährige Jubiläum", kündige Sölter an und bekam dafür Rückendeckung vom Abschnittsleiter Nord, Joachim Muth. Gewählt wurde Jonas Gellrich als neuer Gerätewart; Matthias Sölter bleibt Atemschutzgerätewart. Befördert wurden Kai Wischhöfer, Jonah Selsemeier und Jannik Steege zu Feuerwehrmännern sowie Tim Wischhöfer, Jonas Gellrich und Till Mensching zu Oberfeuerwehrleuten. Für 40 Jahre im aktiven Dienst zeichnete Joachim Muth Uwe Gellrich aus. Für 70-jährige Treue zur Wehr ehrten Muth und Wilhelm Sölter Heinz Steege. Seit jeweils 25 Jahren sind Angelika Mensching, Carola Mensching und Monika Gellrich als fördernde Mitglieder in der Wehr. Foto: pp

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