LANDKREIS/STADTHAGEN (bb). Ein solch positives Ergebnis bei einer Umfrage zur Geschäftsentwicklung wie in der zum Jahr 2017 habe er in seiner beruflichen Laufbahn noch nicht erlebt, hielt Fritz Pape, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Schaumburg, auf dem Volksbank-Neujahrsforum fest. Die große Mehrheit der 120 befragten heimischen Handwerksbetriebe habe von einer guten Geschäftslage berichtet, keine einziger habe diese als schlecht bezeichnet. Mit einer Entwicklung in dieser Form hebe sich Schaumburg auch gegenüber den Nachbarlandkreisen ab. Hier würden sich Maßnahmen wie die Kampagne "Mach dein Haus fit" zur energetischen Sanierung auswirken und für zusätzliche Nachfrage sorgen. Rund 40 Prozent der Betriebe hätten angegeben, auf der Suche nach Fachkräften zu sein. Offenbar herrsche die Einschätzung vor, dass sich die günstige konjunkturelle Entwicklung zumindest zunächst fortsetzen werde, so Pape. Die Schaumburger Handwerksbetriebe würden Ausbildungsplätze in hoher Zahl zur Verfügung stellen. Hier sei es mittlerweile so, dass sich trotz sehr günstiger Zukunftsausschichten im Handwerk Probleme ergäben, Auszubildende zu finden. Und dies obwohl die Kreishandwerkerschaft erhebliche Anstrengungen zur Nachwuchsgewinnung unternehme. Mehr als ein Ärgernis, sondern eine schwere Belastung, sei die stetige Zunahme an bürokratische Auflagen, wie Pape erklärte. "Wir sind da jetzt an einer Grenze angekommen, wir können nicht mehr", hielt er fest. Foto: bb
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Handwerk macht gute Geschäfte
Fritz Pape, Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft, über Entwicklung
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