1. Der TuS Jahn ist auf der Erfolgsspur

    Steigende Mitgliederzahlen / Schwarze Zahlen im Haushalt / Viele weitere Kurse im Angebot

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    LINDHORST (bt). Der TuS Jahn Lindhorst rollt weiter auf der Erfolgsspur. Der Sportverein verzeichnet steigende Mitgliederzahlen und hat mittlerweile die 800er Grenze geknackt. Kassenwart Karsten Wagner präsentierte der mit 114 Mitgliedern sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung des Vereins im Saal von Hof Gümmer einen mit schwarzen Zahlen gespickten Kassenbericht. Sein Fazit: "Alles im grünen Bereich". Darüber hinaus kassierten Verein und Vorstand um TuS - Jahn - Chef Uwe Hattendorf und seinen Vize Mark Aalderink ein dickes Lob vom stellvertretenden Lindhorster Bürgermeister Heinrich Widdel: "Die beiden Vorsitzenden haben dafür gesorgt, dass der Verein mit vielen neuen Ideen wieder blendend dasteht. Bitte macht weiter so!" Und schließlich trägt sich der Verein mit Neubaugedanken. Erste Gedanken kreisen um einen Anbau an das vereinseigene Sportheim. Mit diesem Konzept wollen die Sportler für mehr vereinseigene Übungsräume sorgen. Neben der Kreissporthalle nutzt der Verein Räumlichkeiten in Ottensen und der Kirchengemeinde in Lindhorst, um sein ausgeweitetes Kursangebot unterbringen zu können. Kommt der Anbau, dann könnten die Mittel, die für Hallennutzungsgebühren ausgegeben werden, in die eigene Halle fließen, sagt Hattendorf. Um die Anbaupläne verwirklichen zu können, setzt der Vorstand auf die Unterstützung durch die Gemeinde und die eigenen Sparten. Das Zahlen der Gebühren für die Inanspruchnahme der Kreissporthalle ist dem TuS Jahn schon lange ein Dorn im Auge. Immer wieder hat er nach Aussage Hattendorfs darum gebeten, dass die Kommune die Kosten für den Sportverein übernimmt - wie dies in anderen Orten geschehe, so der Vorsitzende. Kommt die neue Halle, dann könnten immerhin eine Reihe von Kursangeboten dort unterkommen, während für andere weiterhin die Kreissporthalle mit ihrer großen Fläche genutzt werden müsse. Um sich ein Bild von den Wünschen, den Ideen und den Vorstellungen der Mitglieder machen zu könne, bat der Vorstand die Anwesenden, sich während der Versammlung an einer Umfrage zu beteiligen und die vorbereiteten Fragebögen auszufüllen. Hattendorf kündigte für den Verein den Einstieg in Kurse an, die Rehabilitationsmaßnahmen und Funktionstraining zum Inhalt haben. Zudem sollen Kurse in den Vormittagsstunden angeboten werden, an denen sich auch Rentner und Schichtarbeiter beteiligen können. Im März startet ein Kurs "Rückengymnastik", demnächst folgen die Angebote "Entspannungstraining für Erwachsen" und im Hallenbad "Wassergymnastik". Jede Sparte wird zukünftig über ihren eigenen Kassenwart verfügen, um anfallende Kosten spartenintern begleichen zu können. Sorgen bereitet der Vereinsführung, dass die von der Gemeinde Lindhorst für die Pflege der Gemeindesportanlage zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel nicht mehr ausreichen. Alljährlich fielen hier Kosten in Höhe von 25.000 Euro an. Man helfe sich mit Einnahmen aus dem vom TuS Jahn veranstalteten Osterfeuer. "Wir benötigen die tatkräftige Unterstützung der Mitglieder, um den Betrieb sehr gut aufrecht erhalten zu können", wandte sich Hattendorf an die Anwesenden. Unterstützung sucht ebenfalls der Förderkreis Jugendfußball. Eine Neuauflage des Sommerfests wird es in diesem Jahr nicht geben. Der Vereinschef zeigte sich enttäuscht darüber, dass der örtliche Handel- und Gewerbeverein nur eine Woche später ein eigenes Fest auf die Beine gestellt, ein Sommerfest aber nicht mehr durchgezogen habe. Bei der Wahl des 2. Vorsitzenden hieß es lautstark im Saal "Wiederwahl". Einstimmig wählten die Anwesenden erneut Mark Aalderink zum Vize. Wiederwahl hieß es ebenfalls einstimmig für Kassenwart Karsten Wagner, dem die Revisoren eine "vorzüglich geführte Kasse" bescheinigten. Das Amt der Schriftführerin übernahm Stefanie Wennekondenz. Der Vorstand ehrte Wilhelm Meier und Fritz Dammeier für deren 70-jährige und Reinhard Bartke für dessen 50-jährige Mitgliedschaft. Fabian Gaus, Wilfried Dietrich und Markus Bruns traten dem Verein vor einem Vierteljahrhundert bei. Auch sie wurden geehrt. Bilder aus der (sportlichen) Vergangenheit der geehrten Personen begleiteten die Zeremonie und führten zu manchem Aha-Erlebnis bei den Zuschauern. Foto: bt

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