1. Wenn Engel singen

    "Black Gospel Angels" reißen Publikum in der Wandelhalle mit

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    BAD NENNDORF (jl). Was für Stimmen, was für eine Show: Als die "Black Gospel Angels" in ihren blauen Gewändern mit gelbem Schal in die Wandelhalle einflogen, blieben weder Hände noch Füße still liegen. Der Gospelchor rund um die US-amerikanische Ikone Rose Watson riss das Publikum mit - im Wortsinn. Die Sänger ermunterten die gut 240 Gäste nicht nur mitzuklatschen und Singparts in unterschiedlichen Tonlagen zu übernehmen. Nein, sie holten gleich mehrere Zuschauer aus den vorderen Reihen auf die Bühne, wo diese kurzweilig als klatschende Anheizer fungierten. Das restliche Auditorium erhob sich von den Plätzen und stimmte mit ein. Die singenden Engel schlugen aber auch ruhigere Töne. Zum Beispiel wurde es mucksmäuschenstill im Saal, als Queen Yahna, eine lebende Legende des Gospels mit markanter Stimme, einen ungewöhnlichen, aber nicht weniger faszinierenden Einstieg in den Klassiker "Kumbayah" fand. Neu arrangiert brachten sie mit "Jesus Loves Me" einen ihrer "favourites" zu Gehör, wie Lady Rose, eine Pastorenfrau aus Virginia, unter deren Regie die Sänger agieren, dem Publikum verriet. Bekannt gemacht hat den Song Whitney Houston im Film "Bodyguard". Mit dabei waren diesmal - bereits im vergangenen Jahr hatten die "Gospel Angels" die Bad Nenndorfer begeistert - zwei neue Damen. Mit exquisiten Stimmen bereicherten Jontael M. Anderson und Chiquita L. Cross den Chor. Gemeinsam mit James "Jaydee" Lewis und Markise Hicks ließen sie mit leidenschaftlicher Virtuosität keinen Zweifel daran, dass sie für ihre Musik und ihren Glauben leben. Ihr Gesang ging nicht nur unter die Haut, sondern direkt ins Herz. Neben A-cappella-Einlagen unterstützten Patrick Newby (Keyboard), Mark McCutchen (Bass) und Timothy Paul Smith junior (Drums) die Darbietungen teilweise instrumental. Die zweistündige spirituelle Reise endete mit "Oh, Happy Day"- und restlos begeisterten Besuchern. Erst nach einer Zugabe entließen sie die Gospelsänger von der Bühne. Foto: jl

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