1. Neujahrsempfang als Dankeschön

    Rolfshäger Ortsvorsteher lobt das gute Miteinander: "Ohne Eure und Ihre Hilfe geht es nicht"

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    ROLFSHAGEN. 72 Rolfshäger hatte Ortsvorsteher Rüdiger Teich zum Neujahrsempfang eingeladen, der diesmal im Schützenhaus stattfand, 66 waren gekommen. "Einige sind heute leider krank, aber ich freue mich, dass doch so viele Bürgerinnen und Bürger gekommen sind", so Teich bei seiner Begrüßung. Schon seit Jahren lädt er Vertreter der örtlichen Vereine und Institutionen sowie verdiente Bürger aus Rolfshagen zu dem Neujahrsempfang ein. "Am heutigen Abend wird wieder einmal deutlich, was ein aktives Gemeinwesen auszeichnet, wovon eine lebendige Gemeinde ihre Kraft bezieht und worauf wir alle stolz sein dürfen - nämlich auf die Bürgerinnen und Bürger, die sich für ihre Ortschaft Rolfshagen und die Gemeinde Auetal stark machen", stellte der Ortsvorsteher fest. Die vielen engagierten Rolfshäger seien der Nährboden für ein ausgeprägtes Miteinander. "Ihr seid die Hefe im Teig, die unser Zusammenleben genussvoller und facettenreicher macht, und ihr seid vielfach auch Vordenker für die Lösung von Aufgaben, für die neue Wege gesucht werden müssen", lobte Teich. Auch neben den Vereinsaufgaben, die von engagierten Ehrenamtlichen ausgeführt werden, gebe es in Rolfshagen weitere Menschen, die den Ort präsentieren. "Willi Bredemeier ist ein Leuchtturm der Ortschaft und immer und überall als Helfer im Ort dabei", so Teich. Auch das Ehepaar Christa und Werner Pätsch, die das Ehrenmal an der Kirche pflegen, wurde gelobt. Schließlich ließ Teich das Jahr Revue passieren und zählte auf, was im Dorf alles geschehen ist. Die Dorferneuerung, die in diesem Jahr mit der Erneuerung der Gehweganlage in der Rolfshagener Straße fortgesetzt werden soll, zählte er auf, die Sanierungs- und Verschönerungsmaßnahmen im Freibad und im Familienzentrum, die Turmsanierung an der alten Schule und vieles mehr. "Es mussten aber auch Veränderungen in der Infrastruktur hingenommen werden", sagte der Ortsvorsteher mit Blick auf die Schließung der Sparkassen Geschäftsstelle in Rolfsahgen. "Aber das Wehklagen hilft nicht weiter. Nun sind Kreativität und Einsatz vor Ort gefragt, um das Beste für die Zukunft zu machen", meinte Teich. Für 2018 will sich der Ortsvorsteher dafür einsetzen, dass die Grünpflege des Friedhofs verbessert wird, die Sporthallenbeleuchtung auf LED umgerüstet wird und das Familienzentrum so umgestaltet wird, dass eine Neugliederung der Zuordnungsbereiche in der Kita, dem Familienzentrum und den Räumen der TuSG möglich wird. Außerdem hofft der Ehrenortsbrandmeister, denn das ist Rüdiger Teich ebenfalls, auf die Anschaffung einer neuen Tragkraftspritze für die Stützpunktwehr Rolfshagen. In diesem Zusammenhang lobte der Ortsvorsteher die Retter der Feuerwehr und der DLRG, die inzwischen sogar gemeinsam Einsätze absolvieren. Teich freut sich, dass die DLRG mit den Bau der Jugend- und Ausbildungsstätte einen weiteren "Meilenstein" für den Ort setzt und dankte den Rettungsschwimmern auch für ihre Einsätze beim Hochwasser in Alfeld und am Doktorsee. Schließlich zählte Teich die Veranstaltungen auf, die in Rolfshagen 2017 stattgefunden haben und stellte besonders die Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräber heraus. "1129 Euro konnte ich aus der Sammlung 2017 überweisen. Das ist eine stolze Summe und es gebührt den Sammlern großer Dank", sagte Teich. Beim Ausblick auf 2018 versprach der Rolfshäger Ortsvorsteher, dass er seine Sprechstunden aufrecht halten will, telefonisch für die Bürger erreichbar sein wird und auch Gratulant bei Ehejubiläen und hohen Geburtstagen bleibt. Er will einen engen Draht zur Gemeindeverwaltung pflegen und auch die Vereine und Verbände unterstützen. Bevor Teich zu Suppe, anderen Leckereien und dem einen oder anderen Bierchen bat, dankte Bürgermeister Heinz Kraschewski allen Anwesenden für ihr vielfältiges Engagement in Rolfshagen und im Auetal. "In Rolfshagen kann man alt werden", stellte Kraschewski fest. "Ich zitiere mit diesem Satz Pastor Dierking, der das am letzten Donnerstag sagte, als wir Heinrich Meier im Alter von fast 105 Jahren zu Grabe trugen." In Rolfshagen könne man sich in der Dorfgemeinschaft aufgehoben fühlen, meinte der Bürgermeister, der ebenfalls das Engagement der Vereine mit ihren Veranstaltungen und Aktivitäten aufzählte und lobte. Darunter auch die TuSG, die für ihre stetigen Integrations- und Inklusionsbemühungen vom Niedersächsischen Ministerpräsidenten Weil ausgezeichnet wurde. "Eine solche Ehrung bekommt wahrlich nicht jeder", so Kraschewski. Foto: us

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