1. Die Spielplätze sollen jetzt attraktiver werden

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    AUETAL. Nach einem Antrag der CDU-Fraktion, zu prüfen, ob in der Gemeinde Auetal mehr Spielplätze oder andere Ausstattungen notwendig sind, oder auch, welche nicht genutzt werden, wird das Thema vor allem von jungen Eltern rege diskutiert. "Wir hätten diese Anfrage schriftlich beantworten können, aber wir finden es wichtig genug, es in großer Runde zu diskutieren", sagte Bürgermeister Heinz Kraschewski während der jüngsten Ratssitzung. Sebastian Wittek von der Bauabteilung präsentierte Zahlen und Fakten zu den zehn öffentlichen, vier nichtöffentlichen Spielplätzen und den zwei Multifunktionsplätzen. Er hatte ermittelt, wie viele Kinder im Alter bis zwölf Jahren in einem Radius von 300 Metern um einen Spielplatz leben und wie groß die Spielflächen sind. Einige Beispiele: In Rolfshagen am Nelkenweg sind es 45 Kinder, in Hattendorf am Museum 25, am Horn in Rehren 33 und in Bernsen am Dorfgemeinschaftshaus 29. Die Fraktionen waren sich einig, dass die Spielplätze und ihre Ausstattung im Fokus bleiben und langfristige Planungen vorgenommen werden müssen. Vor allem über die Ausstattung soll in den nächsten Monaten diskutiert werden. "Hier gibt es sicher Verbesserungsmöglichkeiten", sagte Jörn Lohmann (CDU). Einig war man sich auch darüber, dass mehr an ältere Kinder gedacht werden muss. Rutschen und Sandkisten seien für Zwölfjährige wenig attraktiv. Auf einer Internetseite regten Eltern an, die Spielplätze attraktiver zu gestalten, unter Umständen mit Unterstützung von Elterninitiativen. Sie sollten ein Treffpunkt für Kinder, aber auch für Eltern werden. Ein solches Beispiel wird im Frühjahr in Antendorf umgesetzt. Dann wird der neue Dorfplatz realisiert, auf dem auch Kletter- und Spielgeräte für Kinder installiert werden.

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