1. Die Arbeitslosenzahl sinkt im November weiter

    Schwerbehinderte Menschen profitieren von der Arbeitsmarktentwicklung / Gute Entwicklungen

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    LANDKREIS (mk). Trotz erster saisonbedingter Entlassungen ist im November die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen im Weserberglang gegenüber dem Vormonat gesunken: um 190 auf 11.783 (-1,6%). Im Vergleich zum November 2016 sind 288 Männer und Frauen weniger arbeitslos gemeldet (-2,4%). Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,1 Prozent. Das sind 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Im saisonsensibleren Rechtskreis SGB III bei den Arbeitsagenturen sank die Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Oktober 2017 nur noch leicht um 54 auf 3.653 Menschen (-1,5%). Auch die Jobcenter können gegenüber dem Vormonat einen Rückgang um 1,6 Prozent auf 8.130 Arbeitslose verzeichnen. Im Vergleich zum November 2016 sank die Zahl der bei den Arbeitsagenturen gemeldeten Arbeitslosen um 53 Personen (-1,4%). Bei den Jobcentern waren es 235 weniger (-2,8%).Seit Januar 2017 werden Personen, die parallel zum Arbeitslosengeld aus der Arbeitslosenversicherung auch Arbeitslosengeld II von den Jobcentern beziehen (sogenannte Aufstocker) vermittlerisch von den Arbeitsagenturen betreut. Das hat zu einer Verschiebung der Arbeitslosenzahlen von den Jobcentern zur Arbeitsagentur geführt. Die Personengruppe der Schwerbehinderten profitiert ebenfalls vom guten Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenzahl sank gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,6 Prozent auf 595 Menschen. Dies entspricht einem Anteil von 5,0 Prozent aller gemeldeten Arbeitslosen. Ursula Rose, Vorsitzende Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Hameln, kommentiert die Entwicklung: "Trotz der positiven Entwicklung ist es für schwerbehinderte Arbeitnehmer weiterhin schwieriger auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Unter ihnen sind jedoch viele motivierte und gut ausgebildete Fachkräfte. Dieses Potential darf nicht verloren gehen und sollte von den Unternehmen genutzt werden. In unseren Arbeitsagenturen arbeiten speziell geschulte Beratungsfachkräfte, die jeden Arbeitgeber individuell beraten. Betriebe können hierbei Lohnkostenzuschüsse und Unterstützung erhalten, wenn Anpassungen am Arbeitsplatz notwendig werden."

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