1. "Arbeitnehmerseite besser einbinden"

    IG-Metall kritisiert "Faurecia"Information

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    LANDKREIS/STADTHAGEN (bb). Sabrina Wirth, Erste Bevollmächtigte der IG-Metall Nienburg-Stadthagen, hat im Pressegespräch das Vorgehen der Geschäftsführung von "Faurecia" bei der Verlagerung von Stellen und den Planungen zu Umstrukturierungen kritisiert (Bericht letzte Ausgabe). Äußerst ärgerlich sei, dass der Betriebsrat "nicht umfassend und nicht rechtzeitig"über die Vorhaben informiert worden sei. Wenn das Management daran gehe, über Umstrukturierungen in solcher Größenordnung nachzudenken, müsse der Betriebsrat informiert und in die Planungen eingebunden werden. Beteiligung bedeute nicht, Konzepte erst vorzustellen, wenn diese ausgearbeitet seien. Vielmehr sei die Arbeitnehmerseite bereits in den Prozess zur Erstellung von Planungen wie die engere Verzahnung der Abteilungen für Forschung und Entwicklung in Stadthagen und Peine einzubinden, so Wirth. Folge des Vorgehens der Geschäftsleitung sei eine von Unsicherheit und Wut geprägt Atmosphäre in der Belegschaft. Für die Arbeitnehmerseite gelte es nun, sich ein umfassendes Bild von den Planungen des Unternehmens und deren Grundlagen zu verschaffen. Einerseits seien dann Konzepte für die langfristige Sicherung des Standortes zu erarbeiten. Andererseits die 34 Mitarbeiter zu unterstützen, für die "Faurecia" eine Verlagerung ihrer Stellen angekündigt hat. Die IG-Metall werde versuchen, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Dazu seien Möglichkeiten zu prüfen wie etwa die Schaffung einer Transfergesellschaft, um von der Verlagerung Betroffenen den Übergang in eine andere Beschäftigung zu erleichtern.

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