1. Krippe könnte bald "auswachsen"

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    BAD NENNDORF (jl). Wie geht es mit Kleeblättchen-Krippe weiter? Das wollte Sigrid Bade als beratendes Mitglied im Jugendausschuss wissen. Sie kritisierte, dass die Kinder keine Möglichkeit haben, auf die Schnelle nach draußen zu gehen. "Die Kinder immer zu dem öffentlichen Spielplatz zu transportieren, ist ein Akt und im zeitlichen Rahmen überhaupt nicht sinnvoll", monierte Bade. Zudem hätten die jüngsten Baumaßnahmen im Curanum, dort ist die Gruppe untergebracht, den Betrieb gestört.

    Amtsleiter André Lutz räumte ein, dass die Örtlichkeit "nicht ganz optimal" sei. Zumal die Samtgemeinde ein Außengelände anlegen müsste, wenn sie die Gruppe auch noch in Zukunft weiterführen will. "Die angestrebten Verbesserungen seit der Übernahme konnten wir bisher nicht erreichen", so Lutz. Daher würde sich die Samtgemeinde gerne von der Krippe trennen. Eine Möglichkeit wäre, die Gruppe "auswachsen" zu lassen. Bis Ende 2018 müssten bis auf drei oder vier Kids in den Kindergarten gewechselt sein. Mit den Eltern der verbliebenen ließen sich womöglich Lösungen finden, die Kinder in anderen Einrichtungen unterzubringen. Gleiches gelte auch für die Mitarbeiter. "Wir suchen eigentlich ständig Personal", betonte Lutz. Bade regte dennoch an, wenigstens einen Sandkasten oder eine Schaukel und einen kleinen Zaun zu installieren, um die Ist-Situation zu verbessern. Lutz sicherte zu, dass sich die Verwaltung davor nicht verschließe, solange die Anschaffungen in einem günstigen Rahmen blieben und auch an anderer Stelle, zum Beispiel an der neuen Krippe, weitergenutzt werden könnten. Der Aufwand dafür sei abzuwägen.

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