NENNDORF (jl). Gleichstellungsbeauftragte Ingela Steege hat künftig eine Stellvertreterin: Bauamtsleiterin Annette Stang. Die Neuauflage des niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes stärkt das Wirken der Gleichstellungsbeauftragten – der Hintergrund, der zu dem Beschluss im Samtgemeinderat führte.
Verwaltungschef Mike Schmidt sprach von "viel Arbeit". Unter allen Vorlagen müsse Steeges Signatur stehen. Heißt: Die Gleichstellungsbeauftragte muss an allen Vorgängen beteiligt sein. Deswegen brauche sie eine Stellvertreterin. Da viele Aufgaben in den Baubereich fallen, hatte die Samtgemeinde Stangs Namen in den Ring geworfen. Ein Beispiel: Beim Straßenumbau müsse die Gleichstellungsbeauftragte etwa schauen, ob Frauenparkplätze vorhanden und an der richtigen Stelle seien oder ob es Angsträume etwa durch fehlende Beleuchtung gebe. Ergo musste die entsprechende Satzung geändert werden. Als Aufwandsentschädigung stehen der Stellvertreterin 77,50 Euro monatlich zu. Die Gleichstellungsbeauftragten erhält das Doppelte.