1. Gemeinsam dem Krebs den Kampf ansagen

    43 Prozent der Frauen und 51 Prozent der Männer erkranken an Krebs / Je eher bekannt, desto besser stehen die Chancen

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    LANDKREIS (mk). Krebs ist in Deutschland – nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen – die zweithäufigste Todesursache. Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) weisen für 2014 in Deutschland 156.330 Todesfälle durch Krebserkrankungen mit bösartigen Neubildungen auf: Lungen- und Bronchialkrebs sind mit geschlechtsunabhängigen 19,5 Prozent Spitzenreiter, es folgen bei Frauen Brustdrüsenkrebs mit 16,7 Prozent, bei Männern Prostata-Krebs mit 11 Prozent. Das Zentrum für Krebsregisterdaten im Robert Koch-Institut (RKI) prognostiziert für das Jahr 2016 insgesamt rund 500.000 neue Krebserkrankungsfälle und schätzt, dass 43 Prozent der Frauen und 51 Prozent der Männer in Deutschland im Laufe ihres Lebens an Krebs erkranken.

    Der jährlich am 4. Februar stattfindende Weltkrebstag zielt darauf ab die Prävention, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Die Union internationale contre le cancer (UICC), die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und weitere Organisationen haben den Weltkrebstag bereits 2006 ins Leben gerufen. "Wir können. Ich kann." lautet das diesjährige Motto des Weltkrebstages. Die Organisationen machen so deutlich, wie sich jeder Einzelne, aber auch die Gemeinschaft, im Kampf gegen Krebs engagieren kann. Auch Europas größtes Gesundheits-TV-Netzwerk unterstützt dieses Ziel: "Bei den meisten Krebserkrankungen gilt: Je eher erkannt, desto besser die Heilungschancen. Zum Thema Krebsdiagnose und -therapie bieten wir über 30 Patientenfilme an. Denn so klären heutzutage Ärzte in modernen Praxen und Kliniken ihre Patienten schon im Wartezimmer auf – und entsprechende Diagnosen und Therapien können zeitnah umgesetzt werden", erklärt Markus Spamer, Gründer und Geschäftsführer von TV-Wartezimmer. Insgesamt bietet das Freisinger Unternehmen seinen Kunden über 700 Patientenfilme an. So informiert der neueste TV-Wartezimmer-Patientenfilm "Blasenkrebsfrüherkennung (Tumormarker-Test)", wie Tumormarker-Tests in einer Urinprobe bestimmte Stoffe oder Zellbausteine feststellen können, die auf Krebszellen hindeuten. Fällt der Test positiv aus, werden weitere Untersuchungen zur Abklärung der Diagnose durchgeführt. Denn rechtzeitig erkannt, ist Blasenkrebs gut heilbar. Davon betroffen sind meist Menschen im höheren Lebensalter, Männer häufiger als Frauen. Die meisten Erkrankten haben zunächst keine Beschwerden, deshalb wird jedes dritte Harnblasen-Krebsleiden erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Auch zur Überwachung und Nachsorge einer Blasenkrebsbehandlung können Tumormarker-Tests zum Einsatz kommen. Diese Schnelltests sind zudem für die Verlaufskontrolle einer Blasenkrebserkrankung geeignet.

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