Oerlinghausen (kd). Für soziale Themen hat sich Elke Schalhorn stets eingesetzt. Vor 40 Jahren ist sie der SPD beigetreten. Für dieses Jubiläum wurde sie jetzt bei der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Helpup geehrt.
"Es ist nicht selbstverständlich, dass jemand vier Jahrzehnte einer Partei die Treue hält", sagte Angela Paporovic, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, und dankte Elke Schalhorn, dass sie viel Freizeit für die politische Arbeit zur Verfügung stellte. Bürgermeister Dirk Becker erinnerte daran, dass Elke Schalhorn aus dem Ruhrgebiet stammt und "Charaktereigenschaften besitzt, die einem Lipper nicht unbedingt ähnlich sind." Sie habe aus ihren Überzeugungen nie einen Hehl gemacht, Diskussionen mit ihr seien "immer erfrischend und lebhaft". Als junge Frau hat Elke Schalhorn in Castrop-Rauxel den Strukturwandel des Ruhrgebiets miterlebt. Als dann die Zechensiedlung, in der ihre Familie wohnte, verkauft werden sollte, wandte sie sich dagegen. "Sie hat damals erkannt, dass man für bestimmte Dinge kämpfen soll und eine Bürgerinitiative für den Erhalt der Siedlung gegründet", berichtete Becker. 1976 folgte dann der Eintritt in die SPD. Elke Schalhorn gründete eine AG der Jungsozialisten, arbeitete im Stadtverband der SPD mit, war vier Jahre sachkundige Bürgerin und sechs Jahre Ratsmitglied. Auch nach dem Umzug ins Lipperland setzte sie ihre politische Arbeit fort. Fünf Jahre gehörte sie dem Kreistag an, wurde Sprecherin des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Verkehr. "Man merkt Dir an, dass Dir Politik immer Spaß gemacht hat", sagte Becker.
