1. Willkommen zum Sport in Lemgo

    Sportvereine stellen sich Neubürgern vor und laden zum Mitmachen ein

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    Lemgo (rto). Nach einem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr, haben sich der Stadtsportverband, die Stadt und die Flüchtlingshilfe entschlossen, auch in diesem Jahr wieder einen Tag im Sinne des Sports und der Gemeinschaft zu veranstalten.

    Am Samstag waren dazu 12 Vereine mit insgesamt 22 Angeboten in die Karla-Raveh-Gesamtschule gekommen. Der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Hans Pawlowski, und der Sportreferent der Stadt, Philip Pauge, zeigten sich sehr erfreut über die rege Teilnahme sowohl der Vereine als auch der interessierten Besucher. Jedes Jahr zieht es viele neue Bürgerinnen und Bürger nach Lemgo, nicht nur Familien mit Kindern, auch eine große Zahl an Studierenden. "In diesem Bereich liegt ein großes Potential, neue Mitglieder für die Vereine zu gewinnen und die neuen Mitbürgerinnen in das gemeinschaftliche Leben in Lemgo einzubinden", sagte Hans Pawlowski. Im Angebot dieses Tages waren einige ausgefallene, aber auch interessante Sportarten. Im Außenbereich luden die Segelflieger aus Blomberg in das Cockpit eines echten Segelfliegers ein. "Der Verein macht eine ausgesprochen gute Jugendarbeit. Deshalb freuen wir uns ganz besonders, dass Vertreter des Vereins – auch wenn er nicht aus Lemgo ist – dabei sind", so Hans Pawlowski. Drinnen gab es Mitmachaktionen der Kanuten, des Radsportvereins Lieme, Tischtennis mit dem TuS Brake und Cheerleading mit dem TV Lemgo. Aber es gab zum Beispiel auch Informationen über das Cricket Spiel, welches in Lemgo vom TBV und von TV Lemgo gemeinsam angeboten wird. "Der Trainer hat übrigens Migrationshintergrund. Eine bessere Integration kann es gar nicht geben", freute sich der Vorsitzende des Stadtsportbundes. Nicht zimperlich ging es beim Rugby Club zu. Die Aktiven und junge Migranten fanden schnell zu einander und kamen so ins Gespräch. "Über den Sport zur Integration. Das wäre eine unserer Vorstellungen", wünschte sich auch Dagmar Begemann von der Flüchtlingshilfe der Kirche und zeigte sich begeistert über das Angebot und die gute Resonanz. Ziel des Tages war es, dass alle Lemgoer Sportvereine die Möglichkeit haben sollten, sich und ihr Sportangebot allen neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, egal welcher Nationalität, Hautfarbe, Religion oder welchen Alters oder Familienstandes, vorzustellen. Das ist nach dem Eindruck aller Verantwortlichen und vieler Beteiligten gelungen.

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