Bad Salzuflen. Der rentenpolitische Sprecher der Linken, MdB Matthias Birkwald, hielt vor Kurzem einen Vortrag zur Thema Rente in der Gelben Schule.
Die Zuhörer konnten feststellen, dass dieses Thema gar nicht so "trocken" ist, wie zunächst vermutet. Matthias Birkwald verstand es, die Materie interessant und anschaulich darzustellen. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger geraten unfreiwillig in Altersarmut und somit in die kommunale Grundsicherung. Wie kann das verhindert werden? lautete die Kernfrage des Abends. Anhand von Beispielen aus Nachbarländern wie zum Beispiel Österreich zeigte Matthias Birkwald auf, dass durchaus andere Rentenergebnisse als bei uns möglich sind, wenn mehrere Änderungen vorgenommen würden das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent (vom Nettogehalt) zu erhöhen. Derzeit sinke es ständig ab bis derzeit auf rund 43 Prozent. Weiter zu befürworten sei eine Erwerbstätigenversicherung mit der Einzahlung aller in die Gesetzliche Rentenversicherung (auch Politiker, Selbstständige, Beamte). Weiter warb Birkwald dafür, die Rente erst ab 67 abzuschaffen und dafür eher nach 40 Beitragsjahren ab 60 Jahre abschlagsfrei in Rente gehen zu können. Und: Niemand solle im Alter von weniger als 1.050 Euro Rente netto leben müssen. Der Bad Salzufler Fraktionsvorsitzende der Linken, Wolfgang Senz, konnte an diesem Abend auch weitere kommunale Mitstreiter aus der Region begrüßen: Kreissprecher Matthias Uphoff, Landtagskandidatin Barbara Schmidt und weitere Kreisvorstandsmitglieder wie Fritz Ehlert, Uschi-Jakob-Reisinger sowie Andreas Hoeltke, Büroleiter von der Linken- Abgeordneten im Bundestag, Inge Höger.