1. Feuerwehrleute proben Ernstfall

    Brand an Pivitsheider Straße ist nur eine Übung

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    Augustdorf. Aus der Tür des großen Wohn- und Wirtschaftsgebäudes an der Pivitsheider Straße dringt beißender Rauch. Der Brand hat von den benachbarten Stallungen auf das Haus übergegriffen. In den Räumen befinden sich vermutlich noch drei Personen. 

    So stellte sich die Situation für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Augustdorf da, die am Dienstag gegen 18.35 Uhr von der Feuerschutz- und Rettungsleitstelle Lippe alarmiert worden waren. Zum Glück entpuppt sich das Szenario als Übung, die die Augustdorfer Kameraden routiniert und sorgfältig absolvieren: Sofort wird ein Trupp ins Gebäude geschickt, der unter schwerem Atemschutz und mit Hilfe einer Wärmebildkamera in der Wohnung nach den vermissten, möglicherweise verletzten Personen sucht. Weitere Einsatztrupps rüsteten sich mit schwerem Atemschutz aus, um das Feuer von Innen zu bekämpfe. Die Wasserversorgung für die eintreffenden Einsatzfahrzeuge wird aufgebaut, die Brandbekämpfung über die Hubarbeitsbühne eingeleitet. Weil das Haus groß und verwinkelt ist, fordern die Augustdorfer zur Unterstützung den Löschzug Hörste an. Die Vermissten werden Freie gebracht und den Rettungsdienst übergeben. Zum Abschluss wird das Gebäude  ausgiebig belüftet. Rund 1,5 Stunden lang sind die Einsatzkräfte im Einsatz, bis das Übungsszenario unter Kontrolle ist. Neben der Feuerwehr Augustdorf  mit 22 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen warne der Löschzug Hörste mit 14 Einsatzkräften und 3 Fahrzeugen, das DRK Ortsverein Augustdorf mit 3 Einsatzkräften und einem Fahrzeug, der Regelrettungsdienst aus Augustdorf mit einem Rettungswagen und das Feuerwehrausbildungszentrum aus Lemgo mit einem Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Atemschutz an der Übung beteiligt. "Wir bedanken uns für den reibungslosen Ablauf der Übung und die gute Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen", resümiert die Augustdorfer Wehr. Ihr Dank gilt auch dem Gebäudeeigner, der sein Haus für die Übung zur Verfügung stellte.

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an