Lemgo. Im Begegnungszentrum Kastanienhaus am Wall steht am Mittwoch, 26. Oktober, die Patientenverfügung im Fokus. Von der Möglichkeit, lebensverlängernde Maßnahmen zu begrenzen berichten Mitarbeiter des Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Lippe e. V.
Die medizinischen Fortschritte der vergangenen Jahrzehnte sind enorm. Bei vielen schweren Erkrankungen gibt es heute wirksame Möglichkeiten Leben zu verlängern; das ist ein Grund zur Dankbarkeit. Gleichzeitig machen sich immer mehr Menschen Gedanken darüber, ob sie bei schwerster Krankheit auf jeden Fall alle Therapiemöglichkeiten ausschöpfen wollen. Viele stellen sich Situationen vor, in denen lebenserhaltende Maßnahmen auch das Leiden und die Qualen verlängern. Dann stellen sich wichtige Fragen: Muss ich alles annehmen, was die moderne Medizin mir anbietet? Wer darf mit dem Arzt verhandeln, wenn ich bewusstlos bin, und wer entscheidet dann letztlich über die weitere Behandlung? Margit und Rolf Caspers vom Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Lippe e. V. hoffen, anhand von Beispielen und durch Informationen und Hilfestellungen hinsichtlich Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung, Entscheidungshilfen geben zu können. Die Veranstaltung im Begegnungszentrum Kastanienhaus am Wall, Kastanienwall 7, beginnt am kommenden Mittwoch, 26. Oktober, um 19 Uhr.