1. Weg ist nun aufgewertet

    Reservistenkameradschaft pflegt die Gedenkstätte

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    Oerlinghausen (kd). Die Gedenkstätte auf dem Kammweg des Tönsberges in Oerlinghausen wird regelmäßig von der Reservistenkameradschaft gepflegt. Jetzt wurde eine größere Reinigungsaktion erforderlich.

    Früh am Morgen waren zehn Mitglieder im dichten Nebel zwei Stunden lang im Einsatz, um die Anlage zu reinigen und den Weg zu erneuern. Unter der Leitung ihres Vorsitzenden Rainer Künkemeyer griffen die Reservisten zu Astscheren, Schaufeln und Harken. "Der Bauhof hat unsere Arbeit erheblich erleichtert und vorab schon Rasenkantsteine eingesetzt", sagte Künkemeyer. Die Reservisten übernahmen es dann, den angelieferten Split aufzubringen und gleichmäßig auf der Fläche zu verteilen. Die Stadt habe die Aktion sehr gut unterstützt, lautete das Fazit. Der Weg zum Denkmal war im Laufe der Jahre recht holprig geworden, er wirkt jetzt wesentlich einladender als vorher. Dies sei recht sinnvoll, meinte Künkemeyer, denn das Mahnmal werde gut angenommen. Er beobachtet regelmäßig, dass zahlreiche Spaziergänger und vorbeikommende Wanderer an dieser Stelle anhalten und sich mit den Inschriften vertraut machen. Die unmittelbar am Hermannsweg liegende Gedenkstätte wurde 1930 als "Ehrenmal" für die von 1914 bis 1918 gefallenen Soldaten des Königs-Infanterie-Regiments Nr. 145 erbaut. Der Ort dient heute als eine Mahnung zum Frieden und zur Versöhnung, wie es auf einer Informationstafel heißt.

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