1. Der neue Blitzer bleibt vorerst blind

    Der Verwaltungsausschuss berät am Montag über die Anschaffung moderner Lasertechnik für die "Starenkästen"

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    WUNSTORF/LUTHE (tau). In Luthe ist die Stadt dem langjährigen Wunsch des Ortsrates nachgekommen und hat nach Rücksprache mit der Region Anfang dieser Woche eine Geschwindigkeitsmessanlage an der Nienburger Straße aufgestellt. Die blitzt aber gar nicht, da die entsprechenden Drucksensoren in der Fahrbahn fehlen. Die könnten theoretisch schnell nachgerüstet werden. Das ist bei der Stadt aber nicht gewollt, da eine generelle Umstellung auf moderne laserbasierte Geschwindigkeitsmessgeräte angestrebt wird.

    Über das Thema berät daher der Verwaltungsausschuss am kommenden Montag in nichtöffentlicher Sitzung. Im laufenden Haushalt sind bereits 130.000 Euro für die Beschaffung der neuen Technologie eingeplant. Zunächst will die Stadt die beiden Standorte Haster Straße und Schaumburger Straße in Bokeloh, die ja gerade durch die Region saniert wird, umrüsten. Zwei neue Messplätze und eine Messeinheit sollen daher nach entsprechendem Beschluss des Verwaltungsausschusses am Montag beschafft werden. Da der alte Blitzer aus Bokeloh nicht mehr gebraucht wird, ist dieser an die Nienburger Straße in Luthe versetzt worden, wird dort aber nur eine Überwachung andeuten. Zumindest solange, bis die Verwaltung ein Konzept zur Umrüstung dieses wie auch der anderen Blitzerstandorte im Stadtgebiet vorgelegt hat. Das soll Anfang des nächsten Jahres der Fall sein, erklärt Stadtsprecher Alexander Stockum auf Nachfrage des Wunstorfer Stadtanzeigers. Die Ergebnisse der moderneren Lasermesstechnik, die stationär in runden Säulen, aber auch mobil eingesetzt werden könne, sind rechtssicherer als die bisherige Methode mit Kontaktschleifen in der Fahrbahn, sagt Stockum weiter. Bislang gibt es in Wunstorf und seinen Ortschaften zehn sogenannte Starenkästen, die über entsprechende Drucksensoren im Straßenbelag auslösen. Das aber auch nicht immer. Denn die Verwaltung verfügt nur über eine Kamera, die zwischen den jeweiligen Standorten hin und her gewechselt wird. Wie viele Messeinheiten es nach der kompletten Umstellung sein werden, ist noch offen. Foto: tau

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