LANDKREIS (em). "Wirklich empört", so heißt es in einer Pressemitteilung, ist die SPD-Bundestagskandidatin Marja-Liisa Völlers über den Gesetzentwurf des Bundesverkehrsministeriums zur Novellierung des Schienenwegeausbaugesetzes, der kürzlich ins parlamentarische Verfahren eingebracht worden ist und der noch immer die Möglichkeit des trassenfernen Ausbaus der Bahnstrecke zwischen Hannover und Porta Westfalica offen hält. Alle betroffene Bundesländer, Landkreise und Kommunen sowie mehrere Bürgerinitiativen hätten den trassenfernen Ausbau aus nachvollziehbaren Gründen abgelehnt und dies dem Bundesverkehrsministerium sowie den örtlichen Bundestagsabgeordneten mitgeteilt. Trotzdem sei diese Variante im Gesetzentwurf weiterhin enthalten und die Proteste der Bevölkerung und kommunalen Räte damit nicht beachtet. Völlers: "Dafür habe ich kein Verständnis. Die damit verbundene Beeinträchtigung der Landschafts- und Naturschutzgebiete sowie die negativen Auswirkung auf viele Gemeinden ist unverantwortlich, um nur zwei Gründe zu benennen", erklärt Marja-Liisa Völlers.Die Bundestagskandidatin habe vor, einen Protestbrief an die Bundestagsfraktion zu senden und auf eine Änderung des Gesetzentwurfes hinzuwirken. Im Gesetz solle der trassennahe Ausbau festgeschrieben werden. Die Mitglieder der Schaumburger SPD würden von Völlers mit der Bitte angeschrieben, diesen Brief ebenfalls zu unterschreiben und den Protest dadurch zu unterstützen.
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"Kein Verständnis für einen trassenfernen Ausbau"
SPD-Bundestagskandidatin Völlers kritisiert Gesetzentwurf
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