1. "Thirteen Days" - die Welt am Abgrund

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    Leopoldshöhe (kd). Der Film "Thirteen Days" erzählt die Geschichte der Kuba-Krise nach, zeigt aber auch, wie ein Regisseur, der sonst eher für billige Katastrophenaction bekannt war, plötzlich über sich hinauswächst.

    Leos Kino zeigt "Thirteen Days" (USA, 2000) am Montag, 17. Oktober 2016, ab 19.30 Uhr im Familienzentrum Leos, Schulstraße 33. Einlass ist ab 19 Uhr. Karten können unter leos-kino@gmx.de vorbestellt werden. Der Eintritt beträgt 4,50 Euro. Frostiger als im Oktober 1962 ist der Kalte Krieg nie geworden: Am 16. Oktober 1962 wurde dem Pentagon klar, dass die Sowjetunion mindestens 32 Nuklearraketen auf Kuba stationiert hatte. Es begannen 13 Tage, an denen die Welt dem Dritten Weltkrieg so nahe stand wie nie zuvor. Als schließlich eine Seeblockade um Kuba verhängt wird, die die Sowjets zunächst nicht anerkennen, steht die Welt am Abgrund. Erst am 27.Oktober können sich die beiden Supermächte einigen: die Sowjets ziehen die Raketen ab, die USA verspricht inoffiziell Fidel Castro gewähren zu lassen. Die Welt ist gerettet. Regisseur Roger Donaldson hat weder einen billigen Actionreißer noch amerikanischer Patriotismus-Film geschaffen, sondern einen fast dokumentarischen Blick auf die Ereignisse des Jahres 1962 geworfen. Selbst Superstar Kevin Costner agiert unter Donaldsons Regie angenehm zurückhaltend.

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