Bad Salzuflen (go). Der Rat der Stadt Bad Salzuflen hat einstimmig beschlossen, dass die Verwaltung einen Masterplan zur Entwicklung von Schötmar erarbeiten soll. Gestellt hatte den Antrag die SPD Fraktion.
Eduard Böger, SPD Fraktionsvorsitzender, führte zur Begründu ng aus, dass die Sanierung von Bad Salzuflen 2017/2018 beendet sein wird. Nun sei es an der Zeit, den Fokus auf Schötmar zu richten. Ein umfassendes Programm für die nächsten zehn Jahre sei erforderlich. Eckpunkte sollten die Verkehrslenkung, Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitangebote und die Betreuung sozialer Brennpunkte sein. "Es ist an der Zeit, den Schwerpunkt städtischer Planung nun auf die Ortsteile und hier vor allem auf den Stadtteil Schötmar zu verlagern", so Böger. Das sahen auch alle anderen Fraktionen im Grundsatz so. Einig waren sie sich zudem in der Bewertung, dass der Masterplan auch als Grundlage für eventuelle Fördermittel wichtig sei. Zudem war allen Politikern wichtig, die Schötmaraner umfassend mit einzubeziehen und ihre Wünsche und Ideen zu berücksichtigen. Erster Beigeordneter und Baudezernent Rolf Oberweis informierte, dass 2017 für Schötmar allenfalls vorbereitende Maßnahmen getroffen werden könnten. Schließlich seien in Salzuflen ja gerade mal 50 Prozent der Maßnahmen umgesetzt. Die Umgestaltung des Kurparks und des "Roten Platzes" ständen ja noch an. Das Anliegen der Piraten-Fraktion zur Aufwertung der Bega-Auen unterhalb des Bahnhofs in Schötmar (Stichwort Liegewiese) wird in den Masterplan einfließen.