1. Alleinsein ist am schlimmsten

    Trauer-Café in Bad Pyrmont bietet Hilfe zur Selbsthilfe

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    Bad Pyrmont/Lügde (afk). "Am Wochenende ist das Alleinsein am schlimmsten", erzählt eine Besucherin des Trauer-Cafés an einem sonnigen Samstagnachmittag und die restlichen Besucher an dem Tisch stimmen ihr zu. "Der Umgang ist zwanglos und herzlich", schildern Tatje Tholen und Detlef Knoke, zwei ehrenamtliche Trauerbegleiter des Hospiz- Vereins Bad Pyrmont, die den Nachmittag vorbereitet haben und das Trauer-Café leiten. Der Hospiz-Verein will mit diesem neuen Angebot eine weitere Möglichkeit zu den bisherigen Einzelgesprächen anbieten, um Betroffene bei der Bewältigung in dieser Lebensphase zu begleiten.

    Das Café soll in erster Line eine Hilfe zur Selbsthilfe sein und der Austausch mit anderen Betroffen zeigt, dass man nicht alleine ist in seinem Leid. Der Kontakt mit Menschen die Ähnliches erlebt haben, kann als heilsam und tröstlich erlebt werden und jeder entscheidet selbst, ob er sich an einem Gespräch beteiligt oder nicht. Was in diesem Rahmen besprochen wird, wird von allen Beteiligten vertraulich und respektvoll behandelt, versichern die Verantwortlichen. Das Café findet an jedem dritten Samstag im Monat, in der Lortzingstraße 22, in Bad Pyrmont, von 15 bis 17 Uhr statt. Der nächste Termin ist Samstag, 15. Oktober. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen sind unter "www.hospizverein-badpyrmont.de" oder Telefon 05281/987716 erhältlich.

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