WUNSTORF (gi). Im Mai reichte die Mehrheitsgruppe SPD und Grüne einen Antrag für eine kostenfreie WLAN-Versorgung im öffentlichen Raum ein. Die Stadt solle dafür ein Konzept erarbeiten. Dafür stimmten 21 Ratsmitglieder, dagegen waren 13 bei einer Enthaltung. Kirsten Riedel (SPD) begründete den Antrag, dass das kostenlose WLAN zur Attraktivitätssteigerung der Stadt beitrage. Geprüft werden soll auch, welche Kooperationspartner gewonnen werden könnten und welche erforderlich seien. Dabei gehe es auch um die Prüfung einer Zusammenarbeit mit dem Freifunk. Für Riedel sei der Zugang zum Internet auch ein Teil der Daseinsvorsoge, er gehöre zum alltäglichen Leben. Nikolai Balzer (CDU) sieht das ganz anders. Kostenloses WLAN gehöre nicht zur Daseinsvorsorge und sei eine veraltete Technik. Er setzt auf private Initiativen und außerdem liege die Zukunft im Mobilfunk. Auch sei die Stadt nicht von der Störerhaftung befreit, Balzer rechnet sogar mit Kosten für die Stadt in einer sechsstelligen Summe. Die CDU sagte nein zu dem Antrag.
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Mehrheitsgruppe setzt sich durch
Konzept für WLAN soll kommen
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