1. Spende für den Besuchsdienst

    Mennonitengemeinde unterstützt die Diakoniestation

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    Leopoldshöhe-Bechterdissen (kd). Mit einer Spende von 500 Euro unterstützte die von Mennoniten geführte Kleiderstube Leopoldshöhe-Asemissen die Diakoniestation Leopoldshöhe-Helpup. Es ist der Erlös aus dem Verkauf von guterhaltenen Kleidungsstücken, Schuhen sowie Haushaltsartikeln. Gern nahm Willy Schmidt, Leiter der Diakoniestation, die Zuwendung entgegen. "Dieses Geld wird für den diakonischen Besuchsdienst verwendet, den wir 2013 ins Leben gerufen haben", sagte Schmidt den beiden Mitgliedern der Kleiderstube, Anneliese Derksen und Bärbel Kochsiek. "Das Geld, das über die Leistungsabrechnung herein kommt, reicht nicht aus um diakonische Leistungen zu erbringen, die von den Pflegekassen nicht bezahlt werden – also einmal zehn Minuten länger bei älteren und pflegebedürftigen Menschen zu bleiben, die alleine sind und einfach mal jemanden zum Reden oder zum Vorlesen aus der Zeitung brauchen." Die Diakoniestation wird von den evangelisch-reformierten Kirchengemeinden Asemissen-Bechterdissen, Helpup und Leopoldshöhe betrieben. Auf ganz praktische Weise unterstützt auch die Mennonitengemeinde Bechterdissen den Besuchsdienst. Die Gruppe mit dem Namen "Menndia Bechterdissen" bringt die Zeit mit, die Pflegeeinrichtungen nicht haben. "Wir sind Menschen, die sich ehrenamtlich für die Begleitung und Unterstützung älterer Menschen in unserer Nähe engagieren", erläuterte Marlene Hooge. "Wir arbeiten mit ambulanten Diensten und weiteren Einrichtungen partnerschaftlich zusammen und ergänzen so die Hilfsangebote für Ältere im Raum Bechterdissen. Unser Team besteht mittlerweile aus 26 Personen, die sich mit ihren jeweiligen Fähigkeiten, Kompetenzen und Zeitressourcen einbringen."

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