Oerlinghausen (kd). Mit einem großen Familienfest rund um ihren Stadtteiltreff in der Südstadt hat die Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Oerlinghausen auf sich aufmerksam gemacht.
Es waren nur fröhliche Gesichter zu sehen, was vor allem an den Spaß- und Spielangeboten lag. Eine große Hüpfburg in Form einer Schildkröte zog die Kinder an. Jugendliche erprobten ihre Künste im Torwandschießen, bei einem Glücksrad wurden kleine Gewinne ausgegeben. Die Kinder konnten sich kleine, individuelle Anstecker basteln oder sich das Gesicht als Katze oder Tiger schminken lassen. Es gab Gegrilltes sowie Kaffee und Kuchen. An dem Fest waren sämtliche Einrichtungen der AWO in Oerlinghausen beteiligt, der Ortsverein, die offene Kinder- und Jugendarbeit, der Pflegedienst, die offene Ganztagsschule, die Kita und die stationäre Pflege. Die Besucher konnten sich natürlich auch über die Arbeit der einzelnen Angebote der AWO informieren. "Wir veranstalten erstmals ein solches Familienfest, um etwas für den Stadtteiltreff zu tun", erläuterte Jörg Wedderwille, Leiter der Jugendzentren. Eine Wohnung im Mehrfamilienhaus an der Florence-Nightingale-Straße 33 dient als Begegnungszentrum. Doch wird man gar nicht darauf aufmerksam. Die vorherige Eigentümerin der Conle-Siedlung habe zum Beispiel nicht gestattet, Hinweisschilder aufzustellen. Das soll demnächst möglich sein. Ebenso soll der Eingangsbereich neu gestaltet werden. Auch durch das Sommerfest verspricht sich die AWO neue Interessenten. "Wir wollten die Hemmschwelle senken", sagte Wedderwille. "Man kann einfach mal unverbindlich reinschauen." Der Stadtteiltreff ist ein Raum für Gespräche und Begegnung, es werden aber auch regelmäßige Kurse angeboten. Montags trifft sich die Handarbeitsgruppe, man kann trommeln lernen, am Dienstag heißt es "Spielerisch Deutsch und Mathe lernen, es gibt ein Familiencafé, einen Gesprächskreis für Aussiedlerfrauen, einmal im Monat findet der Spielnachmittag und Tanzen für alle ab 60 statt. Ferner wird der Besuch der AWO-Boutique in Lage organisiert. Das Sommerfest hat auch intern einiges bewegt. So hat der AWO-Ortsverein abgekündigt, in dem Treff einmal monatlich zu Kaffee und Kuchen einzuladen.
