Bad Salzuflen. Die Helferinnen und Helfer der Ortsteilgruppe hatten die Räumlichkeiten für die Jubiläumsfeier am Samstag, 17. September, dem Anlass entsprechend, festlich gestaltet. Das Buffet für den Brunch ließ keine Wünsche offen, so dass die anwesenden Mitglieder und Gäste voller Lobes waren.
"Als vordringliche Aufgabe setzte sich der neu gegründete Verein zum Ziel, kinderreichen Familien zur Seite zu stehen" zitierte der Vorsitzende Dirk Schwerdfeger aus dem Gründungsprotokoll der AWO Werl-Aspe vom 15. September 1966 in der Gaststätte Wehmeier. Ab 1970 wurde das Betätigungsfeld mit einem Altenclub zur Betreuung der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ausgeweitet. Margret Kortemeier ist heute noch als Helferin für den Seniorenclub aus dieser Zeit dabei. Ab 1971 öffnete sich der Ortsverein für Mitglieder aus Wülfer-Bexten. Durch die guten Kontakte des Gründungsvorsitzenden und ehemaligen Bürgermeisters August Schuckenbäumer konnte die AWO die frei gewordenen Räumlichkeiten des ehemaligen Gemeindebüros für ihre Zwecke nutzen. Mit dem Bau des Gemeinschaftshauses 1988 hatte man weitere Räume für größere Veranstaltungen zur Verfügung. Mit dem Hinweis auf "unsichere Zeiten" in denen wir heute leben, blickte Vorsitzender Dirk Schwerdfeger auf das Gründungsjahr 1966 zurück. Er stellte fest, dass unser Land politisch im Umbruch war, die Studenten waren unzufrieden, was 1968 in Unruhen gipfelte und eine Musikgruppe, die Beatles, spaltete die Gesellschaft und führte zu Generationenkonflikten. Aber auch den neuen Herausforderungen stellt sich die AWO in unserer Stadt. Sprachkurse für Flüchtlinge werden angeboten. In der Britensiedlung werden die Außenanlagen gepflegt und gestaltet und im Bereich Kultur gibt es auch ein Zusammenwirken mit der Musikschule. Im Seniorenclub im Gemeinschaftshaus Werl-Aspe wird jeden Dienstagnachmittag von 14.30 bis 16.30 Uhr bei Kaffee und Kuchen gespielt, gesungen und geklönt. Die Leiterin Wilfried Gronemeier würde sich sehr über Neuzugänge freuen. Vorsitzender Dirk Schwerdfeger bedankte sich bei Irene Stickdorn mit einem Blumenstrauß, da sie die AWO in Werl-Aspe/Wülfer-Bexten seit 50 Jahren begleitet und aktiv mitgestaltet hat.
