Lemgo. Medien und Forschung haben in den vergangenen Jahren zunehmend die psychischen Spätfolgen der traumatischen Erlebnisse der Kriegs- und Nachkriegsgeneration des Zweiten Weltkriegs wie Flucht und Vertreibung, Bombenhagel und Gewalt in den Mittelpunkt gerückt.
Ihre Ergebnisse bestätigen das Erleben und die Beobachtungen von psychischen und psychosozialen Problemen in der vorherigen, aber auch noch in der jetzigen Generation. Die Referentin Bettina von Uechtritz und Steinkirch wird den Zusammenhang zwischen möglichen psychosozialen Problemen und den unverarbeiteten Erlebnissen – auch der Frauen, Mädchen und der kleinen Kinder der damaligen Zeit – bis in die nachfolgenden Generationen exemplarisch darstellen. Dieses Thema hat mittlerweile durch die weltweit stark zunehmenden Flüchtlingsströme auch nach Deutschland neue Aktualität bekommen – zum Beispiel durch die vielfach traumatisierten Menschen aus Syrien und dem Irak. Der Vortrag am Mittwoch, 28. September, um 20 Uhr findet in der Alten Abtei, Gartensaal, Breite Straße 10, statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro. Nähere Informationen und Anmeldungen unter der Rufnummer (05261) 213-121 oder im Internet unter "www.vhs-detmold-lemgo.de".