1. Für Bauten besteht eine breite Mehrheit im Rat

    Stadt soll Bauflächen ausweisen und Wohnkonzept entwickeln / In Wunstorf tut sich etwas

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    WUNSTORF (gi). Die CDU stellte im Februar einen Antrag im Umweltausschuss mit der Überschrift "Künftige Entwicklung von Wohnungsbau in Neubaugebieten" und die SPD im Juni ebenfalls im Umweltausschuss mit der Betreffzeile "Wohnkonzept Wohnen in Wunstorf 2025". Im Antrag der CDU wird die Verwaltung gebeten darzustellen, wo Bauflächen ausgewiesen werden beziehungsweise Bebauungsgrenzen verschoben werden können. Die SPD bittet die Verwaltung auf der Grundlage des Gutachtens der "Analyse & Konzepte"–Beratungsgesellschaft unter der Berücksichtigung der Auswirkungen des demografischen Wandels ein Wohnkonzept zu entwickeln. Für beide Anträge gab es in der Sitzung des Rates am Mittwoch eine breite Mehrheit mit 31 Jastimmen bei vier Enthaltungen. "Es tut sich was in Wunstorf", sagte Christiane Schweer (CDU). Es gäbe Menschen, die gern in den Ortsteilen leben möchten, daher fordere die Fraktion eine moderate Ausweisung von Bauland in allen Ortsteilen. Dieses Thema werde wesentliches Ziel der Agenda in der neuen Wahlperiode sein. Schweer wies auf den Nachbarort Hagenburg (fast 5000 Einwohner im Kreis Schaumburg) hin, das letzte ausgewiesene Baugebiet mit mehr als 20 Bauplätzen sei bereits nach kurzer Zeit "ausverkauft". Werbemaßmaßnahmen brauchte der Flecken dazu nicht zu unternehmen. Bernd Wischhöver (AfD) freut sich, dass aufgrund seines Antrages vor einigen Monaten das Thema nun beschleunigt werde. Bernd Reinhold (Grüne) möchte Bauland für "unsere Kindergeneration". Rüdiger Hergt (Linke) wies darauf hin, dass die Stadt den geringsten Zuwachs von Menschen in der Region habe. Das sei ein Skandal, hier müsse mehr getan werden.

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