Kreis Lippe. Acht Religionslehrerinnen und ein -lehrer haben im feierlichen Vokationsgottesdienst in der evangelisch-reformierten Kirche in Hiddesen die kirchliche Lehrerlaubnis zur Erteilung Evangelischer Religionslehre in der Schule erhalten.
Eine Woche lang haben sich die Pädagogen im Landeskirchenamt Detmold mit Andreas Mattke, Landespfarrer für Kirche und Schule, sowie Pfarrer i.R. Lothar Teckemeyer getroffen und sich unter der Überschrift "Abraham, Sarah, Moses ... und ich" mit biblischen Personen als Dialogpartner der eigenen Lehrerrolle befasst. Im Gespräch mit Landessuperintendent Dietmar Arends lernten sie Struktur und Geschichte der Lippischen Landeskirche kennen. Auf dem lippischen Pilgerweg erarbeiteten sie sich kirchenpädagogische und performative Zugänge für den Religionsunterricht. Die Leitfrage an allen Tagen war "Was ist typisch evangelisch?" Außerdem wurde der Vokationsgottesdienst vorbereitet. Nach der Predigt über die Berufung des Petrus, in der Andreas Mattke auf Frustrationserfahrungen durch Misserfolge einging, die auch im Schulalltag gegenwärtig sind, erhielten die Teilnehmenden der Vokation den kirchlichen Segen und ihre Urkunden von Kirchenrat Tobias Treseler.
