1. Eine Stimme entscheidet in Hohnhorst

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    HOHNHORST (jl). Trotz sehr ähnlicher Ergebnisse wie 2011 gibt es in Hohnhorst eine neue Sitzverteilung: Mit 48,51 Prozent der Stimmen bleibt die CDU an der Spitze und hält ihre sechs Sitze. Ebenso viele bekommt aber auch die SPD mit 41,13 Prozent. Auf die WGN (10,34 Prozent) entfällt nur noch ein Sitz. Die Entscheidung brachte das Auszählen des fünften und letzten Wahlbezirks. Hätte die WGN eine einzige Stimme mehr und die SPD eine weniger, würde sich das Blatt wenden: die WGN bekäme zwei, die SPD fünf Sitze. Schuld daran ist die weitere Sitzvergabe nach den höchsten Zahlenbruchteilen. Laut Wahlleiter Mike Schmidt ist es daher nicht ausgeschlossen, dass es noch einmal zum "Stühlerücken" kommt. Am heutigen Mittwoch tagt die Wahlkommission, die die für ungültig erklärten Stimmen noch einmal akribisch prüfen wird. Obgleich er sich ein deutlicheres Ergebnis gewünscht hätte, sieht Cord Lattwesen (CDU) für Hohnhorst das große Plus in den vielen neuen Ratsgesichtern: "Ich freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit über alle Parteigrenzen hinweg", sagte der Bürgermeisterkandidat. Die Bürgermeisterfrage – zur Wahl wird noch Marion Grages (SPD) stehen – könnte aber in jedem Fall wieder die WGN entscheiden. Es bleibt also spannend.

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