1. Ruhig, wütend, emotional

    Vielfältiger Punkrock beim JZO-Konzert

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    Oerlinghausen. Gleich drei Bands rockten zum 40-jährigen Bestehen die Räume des selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentrums Oerlinghausen (JZO). Mit Punkrock und Akustik-Punk begeisterten die Gruppen "Wayne Lost Soul", "Käptn Panda" und "Duesenjaeger" ihr Publikum. Wayne Lost Soul eröffnete mit englischsprachigem Akustikpunk den Abend. Der Künstler aus Manchester und Berlin performte eine Mischung aus ruhigeren, nachdenklichen und schnelleren, energiegeladenen Stücken. Inhaltlich kritisch, aber nie ohne Hoffnung und Aufforderung, eine bessere Zukunft zu kreieren, reflektierte er die politische und gesellschaftliche Situation in seiner Musik. Die Songs der zweiten Band, Käptn Panda, handeln von Fernweh und Flucht aus dem Einheitsbrei. Mit ihrem wütendem, tanzbaren Punkrock stehen sie gegen gesellschaftliche Misstände und Ungerechtigkeit. Das Konzert im JZO war für die vierköpfige Band aus Marl gleichzeitig das Release-Konzert ihres neuen Albums "Hallo schöne Zeit", aus dem sie zahlreiche neue Songs präsentierten. Duesenjaeger als "alte Bekannte" des JZO wurden von den Zuschauern mit Vorfreude erwartet. Die Band hatte bereits mehrmals im autonomen Jugendzentrum gespielt, unter anderem zum 25-jährigen Jubiläum. Mit emotionalen Texten und melodischem Punkrock überzeugten die Osnabrücker auch Konzertbesucher, die Duesenjaeger noch nicht live gehört hatten. Ihre Texte drehen sich um Fernweh und dem Kampf gegen die Tristesse des Alltags. Duesenjaeger machte dem JZO ein großzügiges Geburtstagsgeschenk – die Band spendete spontan ihre Gage. Wie Gitarrist Torben Haunhorst im Gespräch verlauten lies, zur Unterstüzung des selbstverwalteten Jugendzentrums und der Gegenkultur.

    "Wir freuen uns über den gelungenen Abend. Gerade die bunte Mischung aus den akustischen Klängen von Wayne Lost Soul, den neuen Songs von Käptn Panda und dem jedes Mal wieder überzeugenden Auftritt von Duesenjaeger hat dieses Konzert besonders gemacht.", resümiert Martin Hoffmann den Abend aus Sicht der Veranstalter.

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