WUNSTORF (tau). Die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, die im Wohnheim an der Marienburger Straße untergebracht sind, werden in Wunstorf, Seelze und Neustadt zur Schule gehen. Wie der Erste Stadtrat Carsten Piellusch dem Schulausschuss am Mittwoch mitteilte, werden von den insgesamt 36 Jugendlichen jeweils 16 die BBS in Neustadt und die IGS in Wunstorf besuchen. Drei Schüler werden in der Graf-Wilhelm-Schule und ein Schüler in Seelze unterrichtet. In Vorbereitung ist außerdem ein Netzwerktreffen der Stadtjugendpflege, um eine bessere Integration der Jungendlichen zu ermöglichen. Da noch Kapazitäten in dem neugebauten Wohnheim vorhanden sind, möchte die Region dort noch mehr Kinder und Jugendliche unterbringen. Bis zu 50 sollen es nach dem Willen der Region sein. Das Land lehnt das aber bislang ab. Daher werden im Augenblick die 36 Jugendlichen in fünf Wohngruppen betreut, so Piellusch. Beim Thema Schulsozialarbeit will die Verwaltung die vorhandenen Fachkräfte anders als bisher verteilen. Wegen der Aufnahme von Flüchtlingen habe sich der Bedarf an den Schulen geändert, erklärte Piellusch. An der Otto-Hahn-Schule, die viele Flüchtlingskinder unterrichtet und zwei Sprachlernklassen eingerichtet hat, sei ein erhöhter Bedarf an Schulsozialarbeit festgestellt worden, so der Erste Stadtrat. Daher sei es erforderlich, die Verteilung der Sozialarbeiterstunden nach objektiven Kriterien neu zu regeln. Wenn die Schulleiter auf ihrem Treffen kommende Woche zustimmen, kann die Verabredung zum 1. Oktober in Kraft treten.
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Jugendliche auf Schulen verteilt
Unterricht für Migranten in Wunstorf, Seelze und Neustadt
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