Lemgo. "Gemeinsam Denkmale erhalten" lautet das Thema zum Tag des offenen Denkmals im Jahr 2016.
Das Programm in Lemgo beginnt ganz sportlich: Mit dem "Verein Alt Lemgo" können Interessierte am Sonntag, 11. September, um 10 Uhr ab Regenstor mit dem Fahrrad per Rundtour zu den Denkmalen in und um Lemgo starten. Die fachliche Führung übernimmt Udo Golabeck. Auf den Spuren Engelbert Kaempfers führt die Reise bis nach Lieme. Sie dauert drei Stunden und endet wieder in Lemgo im vereinseigenen Gartenhaus am Rembken 19. Für alle Teilnehmer gibt es dort eine Erfrischung. Geöffnet sind neben den Museen u. Kirchen auch private Häuser in der Echternstraße 82, 97 und 99 und das Haus Papenstraße 36. Vor Ort sind jeweils kompetente Personen, die Auskunft über die Denkmäler und die durchgeführten oder noch durchzuführenden Sanierungen geben können. Helmut Strüßmann (Bauamtsleiter a.D.) übernimmt ab 14 Uhr die Führung zu einem Rundgang zur Stadtsanierung ab Haus Wippermann. Von 14 bis 18 Uhr (Achtung: Anders als im Programm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz abgedruckt!) hat das Stadtarchiv "Süsterhaus" geöffnet. Stadtarchivar Marcel Oeben und sein Mitarbeiter Herr Hartl erläutern die Quellen zur Informationsfindung. Als Highlight für Technikinteressierte laden die Stadtwerke Lemgo dazu ein, ihre Wasserkraftanlage an der Schlossmühle/Begabrücke zu besichtigen. Seit 1927 produziert eine Francis-Schachtturbine mit liegender Welle jährlich rund 100.000 Kilowattstunden Strom aus dem Wasser der Bega. Mitarbeiter der Stadtwerke geben Erläuterungen. Ein paar Meter weiter ist die Ölmühle mit vollständig erhaltenem und sorgsam vom Verein Alt Lemgo instandgesetztem Mahlwerk zu besichtigen. Eine Broschüre des Kreises Lippe und des Landesverbandes Lippe mit dem ausführlichen Programm liegt bei Lemgo Marketing, den Museen, dem Bürgerbüro und den Lemgoer Bankinstituten aus.