1. Lipper auf Medaillenkurs

    Volkmar Rolfes und Marcus Biehl erfolgreich in den Transalpine-Run gestartet

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    Imst/Oerlinghausen (nok). Sie sind beide erfolgreiche Ausdauersportler und Freunde der Berge. Als solche stellen sich der Oerlinghauser Volkmar Rolfes (45) und der Detmolder Marcus Biehl (47) in diesen Tagen bereits zum wiederholten Mal der besonderen Herausforderung eines Etappenlaufes durch die Alpenwelt. Erstmalig bestreiten die beiden Lipper den „Gore-Tex-Trans-Alpine-Run“ über knapp 250 Kilometer und 15.000 Höhenmetern (im Anstieg) in 7 Tagen gemeinsam. Dies außergewöhnliche Team-Trailrunning-Event führt die insgesamt 600 Starter auf einer neuen, hochalpinen Route von Garmisch-Partenkirchen mach Brixen. Die beiden Lipper sind hervorragend in die „Woche der Leiden“ gestartet und liegen nach zwei gelaufenen Etappen in der Master-Men-Wertung (beide Teilnehmer zusammen zwischen 80 und 99 Jahre) auf „Medaillenkurs“.

    In einem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld liefen Marcus und Volkmar an beiden Tagen auf den vierten Rang.

    „Wir sind mit dem Verlauf der ersten beiden Etappen absolut zufrieden“, resümierte Marcus Biehl nur eine Stunde nach der heutigen Zielankunft gegenüber im Gespräch mit dieser Zeitung. „Wir müssen uns hier in unserer Altersklasse mit erfahrenen WM-Teilnehmern, Nationalmannschaftsmitgliedern, mehrfachen Ironman-Siegern und erfolgreichen Bergläufern messen. Das ist schon etwas ganz Besonderes, spornt aber auch megamäßig an“; berichtet Biehl. Da dürfe man keinesfalls überpacen. Genau dies scheint den gestrigen Siegern der Master-Men-Klasse passiert zu sein. Waren sie auf dem Weg von Garmisch nach Lermoos am Sonntag noch 10 Minuten schneller als das lippische Duo, blieben sie heute auf dem Weg von Lermoos nach Imst elf Minuten hinter Rolfes/Biehl zurück. Für die wegen schlechten Wetterbedingungen etwas verkürzte zweite Etappe benötige das OWL-Duo 3:25:54 Stunden., was einen Rückstand auf das Tagessieger-Duo (Master-Men) von 3:30 Minuten bedeutete.

    „Uns kam die verkürzte Strecke – 400 Höhenmeter und etwa 3.000 Längenmeter weniger – heute zugute. Aber das gilt wahrscheinlich auch für alle anderen Teams“, so Marcus Biehl.

    Mit großen Respekt blicken Beide auf die morgige Etappe. 48 Kilometer und über 3.000 Höhenmeter im Anstieg stehen auf dem Speiseplan. Ziel ist der Ort Mandarfen am Ende des Pitztals. „Das wird eine ganz harte Nummer mit einer Gesamtlaufzeit von über 5 Stunden. Da können mit Blick auf das Gesamtklassement schon Vorentscheidungen fallen“, vermutet der Detmolder.

    LA wird an dieser Stelle darüber berichten.

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