Leopoldshöhe (kd). Die Teilnehmer am 24. Stadttrial in Leopoldshöhe hatten nicht nur mit allerlei künstlichen Hindernissen zu kämpfen. Auch das hochsommerliche Wetter machte den zwölf Fahrern zu schaffen. Das Thermometer am Leopoldshöher Marktplatz zeigte immer noch 37 Grad Celcius als der Wettbewerb am Abend gestartet wurde. Die Fahrer waren vom ADAC Ostwestfalen-Lippe nominiert worden. Es handelte sich um den letzten von insgesamt vier Saisonläufen. Der MSC Leopoldshöhe hatte für die Prüfungen sechs Sektionen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade vorbereitet. Zu Beginn mussten die jungen Fahrer ihre Maschinen aus dem Stand in die Höhe reißen und eine möglichst weite Strecke zurücklegen. Auch die weiteren Aufgaben verlangten den Startern ein Höchstmaß an Körperbeherrschung ab. Es galt, enge Kurven zu fahren, das Motorrad auf der Stelle umzusetzen sowie steile Auf- und Abfahrten zu bewältigen. Dazu hatten die Helfer des MSC Betonrohre aneinandergelegt, aus Holzpaletten Podeste gebaut, Betonklötze und große Reifen zueinander gefügt. "Das sind die Spielgeräte, an denen die Trialfahrer ihren Spaß haben", kommentierte Moderator Ullrich Volmer. Schon in der ersten Sektion –Überwinden von Baumstämmen kassierten einige der Fahrer die Höchstzahl an Fehlerpunkten, da sie die Balance nicht halten konnten und mit dem Fuß den Boden berührten. Und da in den nachfolgenden Sektionen sämtliche Fahrer recht umsichtig waren und kaum Fehler machten, war es schwer, diesen Rückstand wieder auszugleichen. So verpasste auch Fabian Fenner, der Sieger der vergangenen zwei Jahre, den Einzug in das Finale der besten Sechs. Nach einer kurzen Pause sahen die Zuschauer ein spannendes Finale, zum Bedauern der MSC-Mitglieder jedoch leider ohne einen der Leopoldshöher Fahrer. Lag Tobias Müller vom MSC Brake nach dem Vorlauf noch in Führung, bei der anschließenden Siegerehrung stand er jedoch neben dem Podium und musste mit dem undankbaren vierten Platz vorlieb nehmen. Die Spitzenpositionen machten drei Bielefelder unter sich aus. Nach ganz oben auf Platz 1 schaffte es Felix Fenner vom MSC Sieker. Sein Vereinskamerad Kevin Spiekerkötter gelangte auf den zweiten Platz. Jonas Lamprecht vom DMSC Bielefeld wurde Dritter. Bester Fahrer des MSC Leopoldshöhe war Niklas Harbig. Mit seinen 14 Jahren war er der jüngste Starter und konnte sich bei den Clubmeisterschaften schon in der Jugendklasse durchsetzen. Beim Stadttrial verpasste er jetzt als Siebter nur knapp den Einzug ins Finale. Für Philipp-Leon Weber vom MSC Leopoldshöhe ging der Wunsch, "nicht Letzter zu werden" in Erfüllung. Der Sieger mehrere Trial-Wettbewerbe belegte den neunten Platz.
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Ein spektakuläres Auf und Ab
Beim Stadtrial in Leopoldshöhe zeigten zwölf Fahrer viel Körperbeherrschung
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