1. Vier Tage feiern im August

    Schützenfest in Lemgo vom 19. bis 22. August

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    Lemgo (nr). Das dritte Augustwochenende steht ganz im Zeichen des Schützenfestes der Lemgoer Schützengesellschaft. Mit großem Zapfenstreich, Aufmarsch der Kompanien, Proklamation des neuen Schützenkönigs und jeder Menge Unterhaltung heißt es wieder vier Tage feiern auf dem Schützenplatz.

    Am Freitag, 19. August, läutet der Lemgoer Schützenverein um 22 Uhr mit dem großen Zapfenstreich auf dem Marktplatz das diesjährige Schützenfest ein. Bereits ab 21.30 Uhr geht es mit dem Tanz im Festzelt los. "Die Partyband Supreme wird live für eine fantastische Stimmung sorgen", ist Oberst Fritz Köster überzeugt. Die Formation aus Düsseldorf sei bereits zweimal zur Partyband des Jahres gewählt worden. Am Samstag stehen bei den Schützen die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft im Mittelpunkt. Mehr als 70 Schützen seien inzwischen 40, 50 und 60 Jahre Mitglied in der Lemgoer Schützengesellschaft, wie Oberst Fritz Köster betonte. Ab 21 Uhr werden dann die Skydogs für Stimmung im Festzelt sorgen. Am Sonntag lässt die 4. Kompanie zum Festakt mit anschließendem Festmarsch antreten. Dabei wird das Bataillon unter anderem von der Kramer Straße über das Johannistor und Mittelstraße bis zum Schützenplatz marschieren. Der Höhepunkt der Märsche wird die große Polonaise um 19 Uhr auf dem Jahnplatz bilden. Ausgelassen dürfte es dann ab 21 Uhr zum Tanz im Festzelt werden, wenn die DJs der verschiedenen Kompanien auflegen. Montagmorgen steigt die Spannung. Um 8.30 Uhr wird das Königsschießen ausgewertet, um den neuen Schützenkönig zu ermitteln. Die Zeit zwischen Auswertung und Proklamation nutzen die Frauen der Schützengesellschaft: Traditionell verwandeln sie das Festzelt zur "Stunde der Frau" für zwei Stunden in einen wahren Hexenkessel, bevor auf dem Schützenplatz pünktlich um 11 Uhr der neue Schützenkönig ausgerufen wird. Die Königspolonaise auf dem Jahnplatz um 19 Uhr ist der Höhepunkt vor den letzten Feierlichkeiten im Festzelt und in den Rottbuden. "Die längeren Öffnungszeiten in den Rottbuden sind eine Neuerung dieses Jahr", so Heiner Rehm, Hauptmann der 1. Kompanie. "Wir möchten die einzelnen Rottbuden mehr in den Vordergrund rücken." Auch über den Faktor Sicherheit haben sich Schützen, Ordnungsamt, Polizei und Festwirt Gedanken gemacht. "Es ist uns wichtig, sensibel mit dem Thema umzugehen", so Hauptmann Heiner Rehm. "Daher haben wir für Sicherheit und Ordnung besonders gesorgt."

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