1. Wieder zwei Geldwechselfälle

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    WUNSTORF (gi). In unserer Ausgabe am Donnerstag rief der Leiter des Kriminalermittlungsdienstes, Michael Fieber, dazu auf, vorsichtig zu sein, wenn Fremde Geld gewechselt haben möchten. Das habe fast immer einen kriminellen Hintergrund. Doch wieder sind zwei Fälle passiert. Am Donnertag wurde gegen 10.30 Uhr ein Kunde in einem Lebensmittelmarkt in der Hindenburgstraße von einer Frau angesprochen. Der Mann (Jahrgang 1933) stand an der Kasse, die Frau wollte ein Zwei-Euro-Stück gewechselt haben. Der Kunde zog seine Geldbörse heraus zwischen ihm stand der Einkaufswagen. Den wollte die Frau bei Seite schieben, um so besser an ihr "Opfer" beziehungsweise das Portemonnaie zu kommen. Der Kunde sah nach und sagte, er habe selbst nur Zwei-Euro-Stücke. Die Frau wollte sie haben, der Mann wurde misstrauisch und sagte der Unbekannten, sie solle gehen. Die Frau ist zwischen 160 und 180 Zentimeter groß, 18 bis 20 Jahre alt und hatte dunkle Haare. Ebenfalls am Donnerstag wurde auf einem Parkplatz eines Marktes in der Hagenburger Straße eine Frau (Jahrgang 1937) von einem Mann angesprochen. Er bat darum, ein Zwei-Euro-Stück in zwei Ein-Euro-Stücke zu wechseln. Das machte die Frau. Der Mann stellte der Frau ihren Korb in den Kofferraum. Dann ging er weg und kam aber wieder, als die Frau losfahren wollte. Der Mann hatte eine Kette in der Hand, die der Frau gehörte. Schließlich stellte die Kundin des Marktes das Fehlen eines 20 Euroscheines fest. Mehr war glücklicherweise nicht im Portemonnaie enthalten. Der Mann soll südländischer Herkunft, 30 bis 40 Jahre alt und zwischen 160 und 170 Zentimeter groß sein. Er sprach gebrochen Deutsch.

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