LANDKREIS (bb). In einer Pressemitteilung hat die Bundestagskandidatin der SPD für den Wahlkreis Nienburg II/Schaumburg, Marja-Liisa Völlers, ihre Unzufriedenheit über den Kabinettsbeschluss zum Bundesverkehrswegeplan in Sachen Aus- oder Neubau der Bahntrasse zwischen Hannover und Bielefeld zum Ausdruck gebracht. Es sei nicht nachvollziehbar, warum beide Varianten als weiterhin möglich bezeichnet werden, hält Völlers fest. Trotz heftiger und vielfacher Proteste gegen den trassenfernen Neubau, werde diese Variante weiterhin offengehalten. "Und dies, obwohl erhebliche Eingriffe in die Natur dafür notwendig sind und die Bevölkerung negativ betroffen ist", so Völlers. Richtig wäre eine Festschreibung des Schienenweges zwischen Haste und Porta Westfalica als Ausbaustrecke gewesen, führt sie in der Mitteilung aus. Die Bürgerbeteiligung mit bundesweit knapp 40 000 Stellungnahmen erweise sich als Scheinbeteiligung, wenn anschließend keine Änderungen vorgenommen würden. Sie werde sich weiterhin dafür einsetzen, dass der Bundestag im zu beschließenden Schienenwegeausbaugesetz einen trassennahen Ausbau festschreibt. Dazu werde sie Verbindung zur SPD-Fraktion im Bundestag aufnehmen, so Völlers.
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Trassennaher Ausbau gefordert
Stellungnahme der SPD-Kandidatin
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