Lemgo. Mit TelDaFax und FlexStrom sind bereits zwei Billigstrom-Anbieter Pleite gegangen. Auch Procon ging in die Insolvenz. Und jetzt sorgt die Care-Energy AG für Unruhe am Strommarkt. Die Bundesnetzagentur betreibt wegen des Verdachts der fehlenden wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ein Aufsichtsverfahren gegen das Unternehmen. Und weil zudem Streitigkeiten mit Netzbetreibern eskaliert sind, konnte Care-Energy kürzlich einigen Kunden keinen Strom mehr liefern. So auch in Lemgo. Weil der Stromanbieter und einige Netzbetreiber im Streit gegenseitige Kündigungen aussprachen, floss kein Care-Energy-Strom zu den betroffenen Haushalten. "In diesen Fällen müssen die Verbraucher nicht fürchten, dass sie plötzlich keinen Strom mehr haben", erklärt Arnd Oberscheven, Geschäftsführer der Stadtwerke Lemgo. "Die Grundversorger – das sind oftmals die Stadtwerke – springen in solchen Fällen ein und versorgen die Kunden mit Energie." In Lemgo haben die Stadtwerke einige dieser Kunden aufgefangen.
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Schwierigkeiten der Billigstrom-Anbieter
Care-Energy-Kunden vom Grundversorger aufgefangen
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