Detmold. Es ist nun 75 Jahre her, dass in der Zeit von 1941 bis 1945 über 1,2 Millionen Deutsche aus dem europäischen Teil der Sowjetunion in den Osten, hinter das Ural-Gebirge, deportiert worden sind. Zu diesem Thema wurde in der Sowjetzeit wenig recherchiert und berichtet. Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte gedenkt daran mit dem Vortrag "Was bedeutet Deportation in der Geschichte der Russlanddeutschen?" von Dr. Viktor Krieger am Sonntag, 14. August. Dr. Viktor Krieger ist ein bekannter Autor und Referent zur Geschichte der Russlanddeutschen. Er ist 1959 in Kas achstan in einer Wolgadeutschen Familie geboren. Krieger studierte in Novosibirsk und promovierte 1992 in Alma-Aty zur Geschichte der Russlanddeutschen. 1992 siedelte er nach Deutschland um. Als Projektmitarbeiter ist er seit 1999 an der Forschungsstelle für Geschichte und Kultur der Deutschen in Russland an der Universität Heidelberg tätig. Schon seit 1988 erscheinen in der ehemaligen Sowjetunion seine ersten Berichte über die russlanddeutsche Geschichte.
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Deportation der Russlanddeutschen
Dr. Viktor Krieger hält am 14. August Vortrag im Museum
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