1. Impressionismus ohne Farbe

    Lovis Corinth und Max Slevogt als Grafiker und Buchillustratoren

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    Schwalenberg (la/lig). Lovis Corinth und Max Slevogt zählen neben Max Liebermann zu den Großen Drei des deutschen Impressionismus: Vielfach als Maler in den letzten Jahren in bedeutenden Ausstellungen präsentiert, sind beide Künstler ebenfalls als Radierer, Lithographen und Buchkünstler in Erscheinung getreten und haben auch auf diesen Gebieten Epochales geleistet. Jetzt gibt es eine Ausstellung der beiden in der Städtischen Galerie in Schwalenberg.

    Die Ausstellung in Schwalenberg präsentiert mit rund sechzig Werken beider Künstler einen repräsentativen Querschnitt durch deren druckgraphisches Schaffen und lässt die vielfach impulsive Kraft impressionistischer Bildgestaltung erfahrbar werden. Die Arbeiten sind freundliche Leihgaben der Graphischen Sammlung des Fachs Kunstgeschichte der Universität Trier. Die Eröffnung der Ausstellung ist am Sonntag, 14. August um 16 Uhr. Eine Stunde später wird eine weitere Ausstellung im Robert-Koepke-Haus eröffnet, das dann von Skulpturen "bevölkert" sein wird. Der Bildhauer Berthold Welter schafft Installationen aus Skulpturen, die wie eine klassische Sammlung aus Fossilien und Steinen in naturhistorischen Museen wirken. Die Figuren Welters sind von der Natur inspiriert und führen uns eine Welt aus skurrilen Lebewesen vor Augen, die als Mikroorganismen existieren oder als Urzeit-Lebewesen irgendwo in unserem Lebensraum existieren könnten.Die Ausstellung ist eine Erweiterung des Skulpturenpfads von Berthold Welter, der noch bis zum 25. September in der Schwalenberger Altstadt zu sehen ist.

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