Lage-Hörste (lam). Der Rat ist in seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien von Fachbereichsleiter Allgemeine Verwaltung und Ordnung Frank Rayczik darüber informiert worden, dass –ähnlich wie in Kachtenhausen – auch in Hörste Wohneinheiten in Modulbauweise aufgestellt werden, um dort Flüchtlinge unterzubringen. In Hörste hat diese Nachricht offenbar einige Irritationen ausgelöst. Gebhard Rösler, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins, stellt daher in einem Rundschreiben klar, das dieses Vorhaben ausdrücklich von allen Ratsmitgliedern gutgeheißen worden sei. "Es gab in der öffentlichen Sitzung auch keine kritischen Nachfragen." Nun stelle sich die Frage des Zeitplanes. Rösler: "Mir ist, nach Darlegung einiger Vereins- und Einwohnermeinungen vor Ort, von der Verwaltungsleitung dargelegt worden, dass sie den Vorschlag des Heimat- und Verkehrsvereins Hörste in vollem Umfang teilt, die Einwohnerschaft über die weitere planerische und bauliche Vorgehensweise zeitig zu informieren. Darüber hinaus hat sie zugesichert, dass die Zusammenkunft einer umfassenden Unterrichtung der Hörster dient."
Die Bürgerversammlung ist für den 5. September geplant. Der Versammlungsort wird noch bekanntgegeben. Die Erschließungsarbeiten auf dem Gelände hinter der Feuerwache haben bereits begonnen. Dort sollen die sechs Wohneinheiten aufgestellt werden, die ersten drei nach derzeitigem Zeitplan Ende August. Die Lieferung der restlichen drei Wohneinheiten ist für Ende September vorgesehen. Das traditionelle Osterfeuer, das bislang auf dem städtischen Grundstück an der Wache abgebrannt wurde, ist dort aufgrund der Nähe zu den Wohneinheiten nicht mehr realisierbar. Es ausfallen zu lassen, erscheint nicht ratsam, also wird nach einem alternativen Veranstaltungsort gesucht, den auch der Löschzug Hörste akzeptieren kann.
