Lage-Heiden. Berlin ist immer einer Reise wert, deshalb beschlossen die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Heiden erneut eine Fahrt in die Bundeshauptstadt zu organisieren. Barbara Kalkreuter wurde mit der Ausarbeitung des Programms betraut und die Anmeldungen von Mitgliedern und Freunden des Ortsvereins ließen nicht lange auf sich warten. So konnte ein voll besetzter Bus die Fahrt Richtung Berlin am ersten Sommerferienwochenende aufnehmen. Unterwegs gab es im Raum Magdeburg ein leckeres Frühstücksbüffet, um in Berlin gleich mit dem Besuch im Reichstag nebst Kuppelbesuch zu starten. Bei einem sehr informativen Vortrag auf der Besuchertribüne im Bundestag wurde die Arbeitsweise des Parlaments erklärt. Beim anschließenden Kuppelbesuch bot sich dank des hervorragenden Wetters ein grandioser Ausblick auf die Metropole bis weit ins Umland hinein. Nach dem Abendessen im Hotel konnte der Abend individuell gestaltet werden: Kabarett, Revue, Musical oder einfach nur das schöne Wetter genießen. Am zweiten Tag stand zunächst ein Besuch auf dem Gelände der früheren zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) in Berlin-Hohenschönhausen an, das seit 1994 eine Gedenkstätte ist. Die Führung durch die noch weitestgehend im ursprünglichen Zustand erhaltenen Anlagen durch zwei Zeitzeugen hat alle tief beeindruckt. Es wurde ein sehr authentisches Bild des Haftregimes in der DDR vermittelt. Nach dem Mittagessen ging es zurück in das pulsierende Leben am Potsdamer Platz. Der schnellste Fahrstuhl Europas brachte die Besucher in nur 20 Sekunden hinauf zur Aussichtsplattform "Panorama Punkt" auf dem Kollhoff-Hochhaus, mit 103 Metern das höchste Gebäude am Potsdamer Platz. Hier erschloss sich ein weiter Blick über Berlin und zudem lud die Freiluftausstellung "Berliner Blicke auf den Potsdamer Platz" ein, die bewegende Geschichte des Platzes Revue passieren zu lassen. Nach so vielen Informationen gehörte der Rest des Tages eigenen Vergnügungen. Wer wollte, konnte sich das Endspiel der Fußball-Europameisterschaft zusammen mit 30000 anderen Besuchern auf der Fanmeile vor dem Brandenburger Tor ansehen.
Am letzten Tag der Fahrt verabschiedete man sich aus Berlin in Richtung Potsdam. Eine Stippvisite führte zum Schloss Sanssoucis mit seinen herrlichen Gartenanlagen und dem großen Park. Dessen Ausmaß konnten die Besucher bei einer Rundfahrt ebenso bestaunen wie das Neue Palais, das das westliche Ende des Parks in imposanter Weise markiert. Nach so vielen Eindrücken gab es zum Abschluss der Reise eine gemütliche Schifffahrt auf der Havel, die von Potsdam aus flussabwärts in die Obstkammer der Mark Brandenburg nach Werder führte. Der stellvertretende Vorsitzende Lothar Kaup bedankte sich im Namen aller Reiseteilnehmer bei Barbara Kalkreuter für die sehr gut organisierte Reise, und man war sich einig, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein.
