Bad Salzuflen. Die 50 Heimatfreunde aus Werl-Aspe waren nach dem Besuch in Warburg sehr beeindruckt. Vielen war nicht bekannt, dass Warburg Hansestadt ist und aus der historischen Altstadt und der Neustadt besteht. Die zum Teil noch erhaltene Stadtmauer mit ihren mächtigen Wehranlagen, zwei Stadttoren und dem liebevoll restauriertem Fachwerk sowie die Kirchen fanden großes Interesse. Während der Hansezeit waren Tuche, Leder, Getreide und Bier die Exportschlager. Von den ehemals vielen Brauereien ist nur noch die "Warburger"übrig geblieben, die Vorsitzender Gerhard Gronemeier mit in das Besichtigungsprogramm aufgenommen hatte. Dieses Unternehmen wird in 10. Generation von der Familie Kohlschein in
der Brauerstätte "Kuhlemühle" geführt. Auch die Kunst hat in Warburg ihren Platz. Der Silberschmied und Kupferstecher Antonius Eisenholt hat zu seiner Zeit bedeutende Kunstwerke geschaffen und war bis weit über die Grenzen Warburgs geachtet. Das Mittagessen im Gasthaus "Zur Alm" mit einer herrlichen Aussicht über die Dächer der Altstadt haben die Heimatfreunde sehr genossen.